Frischekur für das Stadtmuseum

Modernisierung Niderwiesaer Büro übernimmt die Neugestaltung in Freiberg

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Das Freiberger Stadt- und Bergbaumuseum. Foto: Stefanie Horn

Freiberg. Das Freiberger Stadt- und Bergbaumuseum ist in die Jahre gekommen. Das 1861 gegründete Haus zählt zu bedeutendsten Stadtmuseen Sachsen, aber eben auch zu den ältesten. Die Art und Weise der Darstellung, des Erlebnisses "Museum" hat sich für die Besucher drastisch verändert: Heute werden in "erlebnisorientierter Atmosphäre" Informationen vermittelt.

Daher soll das Museum einer gründlichen Frischekur unterzogen werden. "Wir wollen die vorhandenen Ausstellungen komplett neu gestalten", erklärt Anja Fiedler, Leiterin des Amtes für Kultur-Stadt-Marketing. "Dazu gehört auch, dass wir den geplanten Zwischenbau mit ins neue Konzept einbeziehen, mit dem sich viele neue Chancen für Ausstellungen und Präsentationen auftun."

Renoviertes Gebäude, neue Leiterin

Für dieses Konzept war ein Ideenwettbewerb ausgelobt worden. Auf der letzten Sitzung der Stadträte setzte sich ein Büro aus Niederwiesa durch. Investieren will die Stadt für die Neuausrichtung Museums rund 1,5 Millionen Euro.

Das Stadt- und Bergbaumuseum bekommt mit Andrea Riedel zudem eine neue Leiterin. Sie wird die Stelle voraussichtlich noch in diesem Jahr antreten und damit die Geschäfte von Ulrich Thiel übernehmen, der zum 1. Februar 2018 in den Ruhestand geht.