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Sachsen

Frischer Wind in Freiberg: Neue doppelte Leitung in der "terra mineralia"

Vereinbarung Kooperation Ressourcenuniversität und Stadt

Freiberg. 

Freiberg. In der vergangenen Woche unterzeichneten die Stadt Freiberg und die TU Bergakademie Freiberg eine neue Kooperationsvereinbarung. Mit ihr wurde die zukünftige Leitung der "terra mineralia", einer der bedeutendstem Mineraliensammlungen weltweit, die ihren Platz im Freiberger Schloss Freudenstein hat, beschlossen.

Ausstellung wird neu geordnet

Ab sofort übernehmen Andreas Massanek als Kustos und Andrea Riedel als Geschäftsführerin und gleichzeitige Direktorin des Stadt- und Bergbaumuseums Freiberg die Leitung der Mineralienausstellung der TU Bergakademie Freiberg. "Mit der engeren Kooperation mit der Stadt Freiberg ordnen wir die zukünftige Ausgestaltung der "terra mineralia" als zentrale Einrichtung der TU Bergakademie Freiberg neu", sagt TU-Rektor Professor Klaus-Dieter Barbknecht. "Als eine von zwei einzigartigen Ausstellungen vor Ort wird die ´terra mineralia´ weit über die Region hinaus noch stärker als bisher für den Standort Freiberg werben." Und Freibergs Oberbürgermeister Sven Krüger bekräftigt: "Wir verbinden mit beiden musealen Häusern, was schon immer verbunden war: die Geschichte unserer Stadt mit einem ihrer bekanntesten Kinder: der TU Bergakademie. Dieses Band knüpfen wir mit wertvollen Zeitzeugen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können und die doch gleichen Ursprungs sind. Wenn wir also nun beide Museen in eine führende Hand legen, so legen wir dahinein auch die Hoffnung, dass unsere Museen in der sächsischen Museumslandschaft und darüber hinaus als Juwelen - die sie unbestritten sind - wahrgenommen werden. Für diese Aufgabe ist Andrea Riedel die richtige Frau - mit Kompetenz, Engagement und Visionen." Ab 15. Juli öffnet die "terra mineralia" ihre Türen nach der pandemiebedingten Schließung wieder für Besucherinnen und Besucher.