Frohburger Dreieck in Feierstimmung

ADAC-Dreieckrennen Lokalmatadoren und Briten begeistern

Eindrucksvolle Bilder bleiben vom 53. ADAC Frohburger Dreieckrennen haften: Bengalische Feuer, Böllerschüsse und Tagesfeuerwerke bildeten einen Rahmen für eine große Veranstaltung: Finale der Internationalen Straßenmeisterschaft (IRRC) in den Klassen Supersport und Superbike sowie im Rahmenprogramm unter anderem mit der Internationalen Seitenwagen-Trophy, tollen Motorsport.

Mit Didier Grams wurde dabei ein Lokalmatador ganz besonders gefeiert. Der Pilot aus Limbach-Oberfrohna bugsierte seine BMW 1000 RR gekonnt über den fünf Kilometer langen Kurs und der 32-jährige Publikumsliebling, der in der Vergangenheit schon mehrfach auf dem Kurs triumphierte, siegte im internationalen Superbike-Rennen. Das war nicht unbedingt zu erwarten. Nach nur einem ersten Platz in der bisherigen Saison waren die Erwartungen nicht ganz so hoch. "Es lief nicht alles nach Maß in diesem Jahr. Umso mehr freue ich mich", meinte Didier Grams und fügte hinzu: "Mal sehen, wie wir das Ganze im nächsten Jahr schaukeln."

Seine weiteren Einsätze in der Internationalen Straßenmeisterschaft (IRRC) beendete er auf den Rängen vier und fünf. Damit verbesserte er sich nach einer durchwachsenen Serie immerhin noch auf Gesamtrang drei. Die Siegertrophäen schnappten andere weg: Rennen eins gewann der Niederländer Johan Fredriks (BMW) vor dem Gesamt Sieger Sebastien Le Grelle (Belgien/BMW), das zweite Lee Johnston vor Michael Rutter (beide Großbritannien). Hinter Grams kam Matti Seidel (Drebach) als Fünfter ein. Der 30-Jährige fuhr so insgesamt viermal mit seiner 1000er-BMW in die Top Ten. "Eine gute Auflage, Plätze vier bis sieben - nicht schlecht in diesem hochkarätigen Feld", freute sich der Erzgebirger.

Am hohen Niveau hatte zudem auch das Dreigestirn Lee Johnston, Michael Rutter und Gary Johnson - Stars der britischen Tourist-Trophy Isle of Man Anteil. "Wir waren das erste Mal hier in Frohburg. Alle ist einmalig - die Stimmung, die Strecke und die Organisation - besser kann man es nicht machen", meinte das populäre Trio und wurde vom Publikum gefeiert.