Frühzeitiges Interesse für Malerei

Vorgestellt Jill Oesterreich probiert gern unterschiedliche Maltechniken aus

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Jill Oesterreich (r.) nimmt gern die Hinweise von Annett Tropschug an und setzt sie auf der Leinwand um. Foto: Andrea Funke

Burgstädt. Jill Oesterreich malt schon immer gern, erst mit Buntstiften im Kindergartenalter dann wurden Wasserfarben interessant. "Das habe ich mir vielleicht von meiner Mutti abgeschaut, die malt auch sehr gern hobbymäßig", berichtet die Neuntklässlerin vom Burgstädter Gymnasium. Jetzt kommt sie öfters in Annetts Atelier auf den Brühl in Burgstädt um von Annett Tropschug zu lernen. Die Künstlerin wohnt wie Jill Oesterreich in den Burgstädter Ortsteil Herrenhaide und gab dort vor drei Jahren der Schülerin in ihrem damaligen Atelier die Möglichkeit zu malen. "Anfangs war sie noch zaghaft und unsicher, aber mittlerweile hat sie gravierende Fortschritte gemacht. Sie hat eine gute Auffassungsgabe, ist stets neugierig, probiert vieles aus und ist sehr talentiert", beschreibt Annett Tropschug ihre Schülerin. Im Burgstädter Atelier kann sie alle möglichen Maltechniken ausprobieren und obendrein gibt es jede Menge Tipps zu Maltechniken und theoretischen Grundkenntnisse, beispielsweise zur Farbenlehre. Der wöchentliche Treff einmal am Nachmittag ist wichtig um ständig in Übung zu bleiben. "Viele meiner Kursteilnehmer haben zu Hause nicht den Platz ständig ihre Staffelei stehen zu lassen und auch nicht die breite Auswahl an Malutensilien. Außerdem ist die Meinung anderer und der Austausch unter einander wichtig und bringt Impulse für die eigene Arbeit", schätzt Annett Tropschug ein. Ihre Kursteilnehmer bekommen die Gelegenheit zu unterschiedlichen Anlässe ihre Arbeiten in der Öffentlichkeit zu präsentieren. "Ich habe schon Bilder bei einer Ausstellung verkauft und finde es interessant was andere von meinen Arbeiten halten", stellt die Gymnasiastin fest, die sich gerade im Stil der alten Künstler wie Pierre-Auguste Renoir ausprobiert. Dabei aber nicht streng abmalt, sondern die Werke als Vorlage nutzt. Die Kunst soll sie auch weiterhin in ihrer Freizeit begleiten, beruflich liebäugelt sie mit einem Architekturstudium. Im Februar wird es im Lunzenauer Bürgersaal eine Ausstellung der Kursteilnehmer von Annett Tropschug geben.