Für den Ernstfall: Brandübung im Krankenhaus

Katastrophenübung Großeinsatz im Freiberg am Samstag

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Im Hof des Kreiskrankenhauses werden die Patienten versorgt. Foto: Wieland Josch

Freiberg. Am vergangenen Samstag fand im Kreiskrankenhaus Freiberg eine Einsatzübung der Gesundheitseinrichtung zusammen mit den Freiberger Feuerwehren, dem Rettungsdienst und der Schnelleinsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuzes statt.

Simuliert wurde der Brand auf einer der Stationen. Dafür standen die freien Räumlichkeiten einer Pflegeeinrichtung zur Verfügung, die kürzlich erst ausgezogen war. "Eine solche Gelegenheit musste genutzt werden", sagte dazu Jana Lützner, Referatsleiterin Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz beim Landratsamt Mittelsachsen. Rund 100 Personen waren an der Übung beteiligt, darunter 25 Patientendarsteller.

Fehler werden für die Zukunft verbessert

Geübt wurde vor allem die schnelle und sachgemäße Evakuierung dieser Menschen. Nicht alles lief dabei wie am Schnürchen, doch gerade deshalb werde eine solche Übung ja durchgeführt, wie Stefan Todtwalusch, Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses Freiberg, betonte. "Es gibt doch immer auch etwas zu verbessern", sagte er. "Beeindruckend ist die Schnelligkeit der Feuerwehr. Nur sieben Minuten nach dem ersten Alarm waren sie da."

Die Simulation sollte so wirklichkeitsnah wie möglich ablaufen, weshalb die betroffene Etage mit dichtem Qualm eingenebelt wurde und die "Patienten" ins Freie begleitet und getragen wurden. Neben vielen Dingen, die hervorragend klappten, gab es einige Punkte, die es in Zukunft zu verbessern gilt.

Bereits am 21. Oktober soll eine weitere Übung stattfinden, bei der die jetzt gemachten Erfahrungen sicher zum Einsatz kommen dürften.