Für Kinder: Firma spendet Anteil am Umsatz

Wohltätigkeit Freiberger Kinderschutzbund freut sich über rund 1.500 Euro

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Marion Schmieder, Petra Straube und Sindy Eberlein (v.l.) bei der Spendenübergabe. Foto: W. Josch

Freiberg. Was anderswo der "Black Friday" ist, heißt bei dm-drogerie markt "Giving Friday", was vor allem freundlicher klingt. Die beiden Filialen in Freiberg, sowohl die am Ober- als auch die am Untermarkt, machten am 24. November kräftig Umsatz, und von diesem gaben sie nun etwas ab. "Wir haben uns dafür entschieden, die Summe nicht in viele kleine Teile aufzuspalten, sondern alles an einen Empfänger zu spenden", sagt Sindy Eberlein, Filialleiterin am Obermarkt.

Neues Kicker-Spiel

Fünf Prozent des Tagesumsatzes gehen deshalb insgesamt an den Deutschen Kinderschutzbund Freiberg. Zusammengekommen sind 1.495,26 Euro. Petra Straube, Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes, freute sich riesig darüber. "Das Kicker-Spiel im Sozialzentrum ist kaputt gegangen", sagt sie. "Nun können wir ein neues kaufen."

Außerdem findet das Geld Verwendung für die Anschaffung von Fahrzeugen, welche die Kinder nicht mit den Händen, sondern mit dem Unterkörper lenken. "Wir stellen immer größere Probleme bei der körperlichen Koordinationsfähigkeit fest", so Straube. "Mit diesen Spielgeräten kann dem entgegen gewirkt werden." Vor Ort und direkt helfen, das ist das Ziel des Giving Fridays. Sindy Eberlein und ihre Kollegin vom Untermarkt Marion Schmieder sind sich einig, dass es schön ist, wenn das Geld auf diese Weise bei den Kindern direkt ankommt.