Für mehr Sicherheit auf Autobahnzubringer: Dieser Unfallschwerpunkt soll entschärft werden

Der Ausbau der S 201 zwischen Mittweida und Rossau rückt näher - Entwurfsplanung ist abgeschlossen

Mittweida, Rossau

Die S 201 ist als wichtige Verbindung zwischen Mittweida und der Autobahnanschlussstelle Hainichen stark frequentiert. Gleichzeitig gilt der betreffende Abschnitt als Unfallschwerpunkt. Mit einem Ausbau in den kommenden Jahren soll die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer deutlich verbessert werden.

Entwurfsplanung abgeschlossen

Für den geplanten Ausbau der Staatsstraße S 201 westlich von Rossau ist ein wichtiger Meilenstein erreicht: Die Entwurfsplanung wurde kürzlich abgeschlossen. Über den aktuellen Stand des Vorhabens informierte die im Auftrag der sächsischen Straßenbauverwaltung tätige LISt Gesellschaft für Verkehrswesen und ingenieurtechnische Dienstleistungen mbH jetzt den Gemeinderat Rossau.

Rund 2,6 Kilometer Straße werden ausgebaut

Geplant ist der zweistreifige Ausbau eines rund 2,6 Kilometer langen Abschnitts der S 201. Der Ausbau beginnt etwa 400 Meter hinter der Einmündung der K 8231 und endet rund 200 Meter vor der Ortslage Rossau an der Kreuzung S 201, Querstraße und Heidelbeerweg.

Sicherheit soll nachhaltig verbessert werden

Das Projekt ist Bestandteil der Ausbau- und Erhaltungsstrategie Staatsstraßen Sachsen 2030 und soll den Verkehrsfluss sowie die Sicherheit auf der wichtigen Autobahnzubringerstrecke nachhaltig verbessern.

Neuer Geh- und Radweg verbindet die Strecke

Neben der Fahrbahn ist ein rund 3,1 Kilometer langer gemeinsamer Geh- und Radweg vorgesehen. Dieser wird in beide Richtungen nutzbar sein und eine Breite von 2,50 Metern erhalten. Der Radweg beginnt an der Kreuzung der S 201 mit der K 8231 und verläuft auf der südlichen Straßenseite bis zur Kreuzung mit Querstraße und Heidelbeerweg in Rossau. Bestandteil des Projekts ist außerdem der Neubau einer Brücke über den Grumbach.

Baumreihe soll Sicherheit und Umwelt schützen

Begleitend zum Straßenbau ist die Pflanzung einer Baumreihe vorgesehen. Sie soll die Straßenführung besser erkennbar machen, Oberflächenwasser aufnehmen und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Ausgleich der Eingriffe in Natur und Landschaft leisten.

Planfeststellung bis Ende 2027 angestrebt

Bevor die Bauarbeiten beginnen können, stehen weitere Genehmigungsschritte an. Als Nächstes werden die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren erarbeitet. Die Einreichung bei der Landesdirektion Sachsen ist nach aktuellem Stand für Ende 2027 vorgesehen. Erst mit einem rechtskräftigen Planfeststellungsbeschluss besteht Baurecht.

Kein konkreter Termin

Deshalb lässt sich derzeit noch kein konkreter Termin für den Baubeginn nennen. Neben den ausstehenden Genehmigungen hängt der Start des Projekts auch von der Bereitstellung der notwendigen Haushaltsmittel ab. Nach derzeitigem Planungsstand soll die eigentliche Bauzeit etwa ein Jahr betragen.

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