Gallisches Dorf kämpft um Ligaverbleib: Ort mit 300 Einwohnern will weiter im Konzert der Großen mitmischen

Volleyballer des Hennersdorfer SV wollen die Sachsenklasse halten

Hennersdorf

Hennersdorf ist mit seinen rund 300 Einwohnern ein kleiner Ort. Doch am Volleyballnetz vollbringen die Sportler aus dem Augustusburger Ortsteil trotz einer einfachen Infrastruktur seit Jahrzehnten Höchstleistungen.

Das "gallische Dorf" der Sachsenklasse

Seit vergangenen Sommer schlägt das Team um Spielertrainer Udo Haußmann in der Sachsenklasse West auf und liegt aktuell auf einem Nichtabstiegsplatz. Gern vergleicht der Übungsleiter die kleine Gemeinde als "gallisches Dorf", dass sich unbeugsam gegen die sportliche Übermacht der Gegner wehrt.

 

Negativserie bremst Höhenflug

Vor Weihnachten befand sich der Hennersdorfer SV auf einem Zwischenhoch und belegte zwischenzeitlich den 4. Rang. Insgesamt umfasst die Staffel zehn Vertretungen. Doch dann folgten drei Niederlagen in Folge. Haußmann weiß, dass er sich mit seiner Mannschaft nicht noch einmal so eine Negativserie leisten darf, wenn es mit dem Ligaverbleib klappen soll. "Die Konkurrenz schläft nicht. Dennoch können wir den von uns angestrebten Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen. Ich denke, dass meine Mannschaft dafür drei der letzten acht Saisonspiele gewinnen muss", rechnet Haußmann vor.

 

Ein Urgestein im HSV

In seinen Reihen kann er sich unter anderem auf Enrico Butter verlassen. Der 1,86 Meter große Hennersdorfer fand vor rund 20 Jahren von den Fußballern zum HSV. "Er zählt zweifellos zu den Leistungsträgern in unserer Truppe", macht der Coach klar.

 

Anstehende Spiele im Fokus

Zunächst steht am 28. Februar das Auswärtsspiel beim Tabellendritten Turbine Leipzig auf dem Plan. Eine Woche später wollen die Hennersdorfer ihren Heimvorteil nutzen, wenn sie am 7. März in der Sporthalle der Heiner-Müller-Schule Eppendorf ab 14 Uhr erst auf den aktuellen Tabellenzweiten VfL Wildenfels treffen und es anschließend mit Schlusslicht NV Markleeberg zu tun bekommen. "Ich sehe uns an diesen beiden Spieltagen zweimal als krasser Außenseiter und einmal als Favorit auflaufen", schätzt Haußmann ein.

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