Gedenkstätte präsentiert sich neu gestaltet

Wiedereröffnung Neu strukturiert im Vorfeld des Jubiläumsjahres

Siebenlehn. 

Siebenlehn. Im kommenden Jahr wird der 200. Geburtstag der bedeutenden Naturforscherin Amalie Dietrich begangen. In Siebenlehn, wo sie das Licht der Welt erblickte, bereitet man sich jetzt schon auf die entsprechenden Feierlichkeiten vor und macht in dieser Woche einen ersten Schritt dahin.

Bereits im Eingangsbereich wird Neues präsentiert

Denn nach Monaten der Arbeit eröffnet am Samstag, dem 30. Mai, vier Tage nach dem 199. Geburtstag Dietrichs, die neu gestaltete Gedenkstätte im ehemaligen Rathaus. Von Januar an hat man an der Umsetzung einer neuen Konzeption gearbeitet. Fünf Mitglieder des verantwortlichen Fördervereins der Siebenlehner Schule haben so richtig Ordnung geschaffen und präsentieren vor allem Neues.

Das geht schon im Eingangsbereich los, wo ein Stammbaum der Dietrich zu sehen ist. Im Inneren dann erschließen sich die Forschungen Amalie Dietrichs, die sie vor allem in Australien betrieb, auf neue Weise. "Vorher war es in den Vitrinen doch etwas diffus", gesteht Dietmar Lippert vom Förderverein. "Jetzt ist alles sauber getrennt." Meerestiere, Vögel, Ethnologie oder Herbarien sind zu bewundern.

Arbeitsplatz der Forscherin nachempfunden

Erstmals werden Kataloge des Museums Godeffroy in Hamburg, welches die Sammlung Amalie Dietrichs betreute, ausgestellt. Auch hat man einen Arbeitsplatz nachempfunden, an dem die Forscherin hätte arbeiten können. Eine weitere Vitrine zeigt persönliche Gegenstände der für ihre Zeit sehr eigenständigen Frau.

Die Gedenkstätte ist jeden Samstag von 14 bis 16 Uhr zu besichtigen. Andere Termine können unter 037328 8990 vereinbart werden.

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