Gedenktafel für eine Frauenrechtlerin

Geschichte Verdienste von Cara Zetkin werden gewürdigt

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Oder Ursula Bergmann, Hans-Dieter Pötzsch und Kerstin Ludwig (v.l.) in der Ausstellung von Clara Zetkin. Foto: Andrea Funke

Wiederau. Die Mitglieder des Vereins Heimat und Natur Ortsverein Königshain-Wieder stecken in den Vorbereitungen zum 160. Geburtstages von Clara Zetkin. Am 5. Juli wird eine Feierstunde im Museum Alte Dorfschule in Wiederau veranstaltet. Neben der Würdigung der Frauenrechtlerin gibt es noch etwas Besonderes in diesem Jahr, denn es wird eine Gedenktafel über das Leben von Clara Zetkin aufgestellt.

Die Widerstandskämpferin ist eine der ersten Frauen, die durch den Landesfrauenrat Sachsen auf diese Weise geehrt wird. Seit 2016 gibt es das Projekt "Frauenorte Sachsen". Dafür können Vorschläge eingereicht werden. Ein Fachbeirat wählt dann aus.

Die erste Tafel wurde im Oktober 2016 in Chemnitz für die Streikführerin Ernestine Minna Simon eingeweiht. "Wir freuen uns sehr über diese Ehrung und die Würdigung der Verdienste von Clara Zektin" so Vereinsmitglied Ursula Bergmann. Sie hatte bei der langjährigen Ausstellung im Museum mitgewirkt.

Jedes Jahr zum Frauentag laden die Vereinsmitglieder zu einer Feier in das Museum ein. Viele Besucher kommen und legen auch Blumen an der Büste nieder, die im Juli 1975 anlässlich des 118. Geburtstages aufgestellt wurde. Die Gedenktafel soll direkt neben dem Eingang des Museums platziert werden. Zur Feierstunde am 5. Juli 9.30 Uhr wird der Bundestagsabgeordnete Jörn Wunderlich (Die Linke) die Festrede halten.