Gefahr: Unbekannte verteilen Steine auf Gleisen

Blaulicht Bundespolizei warnt vor schweren Folgen

Freiberg/Kleinschirma. 

Freiberg/Kleinschirma. Unbekannte legten auf der Strecke Dresden - Werdau im Bereich zwischen Kleinschirma und Freiberg mehrere Steine auf die Gleise. Am 22. November gegen 14 Uhr erhielt die Bundespolizeiinspektion Chemnitz die Information, dass ein Triebfahrzeug der Mitteldeutschen Regiobahn zwischen Kleinschirma und Freiberg mehrere Steine, welche auf die Gleise aufgelegt waren, überfahren hat. Ein Schaden am Triebfahrzeug war zunächst nicht erkennbar. Auch Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt. Es hätte aber auch anders ausgehen können.

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang:

 

Solche Handlungen sind keine Kavaliersdelikte! Aufgelegte Schottersteine können unter Umständen zum Entgleisen von Zügen führen. Zum einen können Reisende verletzt werden, aber auch hohe Sachschäden können die Folge sein. Darüber hinaus werden die Steine oder Steinsplitter beim Überfahren wie Geschosse in alle Richtungen geschleudert, wodurch lebensbedrohliche Verletzungen herbeigeführt werden können. In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei nochmals ausdrücklich darauf hin, dass der Aufenthalt an und auf Bahnlagen lebensgefährlich und daher verboten ist. Eltern werden gebeten, ihre Kinder über diese Gefahren besonders aufzuklären und zu sensibilisieren. Nur so kann Schlimmeres vermieden werden.