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"Gehört Sachsen noch zu Deutschland?"

Diskussion Frank Richter stellte Buch vor

Freiberg. 

Freiberg. Das Bündnis "Freiberg für alle" hat sich erst vor wenigen Wochen formiert. Einer, der dort mit macht ist der Pfarrer der Kirchgemeinde Petri-Nikolai und St. Johannis, Michael Stahl. Man wolle mit den Menschen zu gesellschaftlichen Themen ins Gespräch kommen, sagt er, und dem lässt "Freiberg für alle" Taten folgen. In der vergangenen Woche lud es in die Petrikirche ein, und es kamen auf Anhieb rund 180 Menschen, welche einen bekannten Gast begrüßten.

Warnung vor Bauchentscheidungen

Frank Richter, ehemaliger Leiter der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, stellte sein neuestes Buch mit dem Titel "Gehört Sachsen noch zu Deutschland?" vor. Im Gespräch mit Michael Stahl gab Richter, der in Meißen als parteiloser Kandidat auf der Liste der SPD für die Landtagswahl antritt, bereitwillig Auskunft über seine Sicht der momentanen Dinge. Dabei warnte er die Menschen vor Bauchentscheidungen bei solch komplexen Vorgängen wie den Wahlen. "Man kann ein Bauchgefühl haben", so Richter. "Doch muss man sich das auch durch den Kopf gehen lassen." Man solle den Gedanken zu Ende denken, bevor man sein Kreuz mache. Er glaube nicht, dass die CDU niemals eine Koalition mit der AfD eingehen wird.

Deutlich wurde er auch bei seiner Ansicht über zahlreiche Politiker. "Es gibt zu viele Demokratiesimulanten", meinte er. Grundsätzlich zeigte Frank Richter sich besorgt darüber, dass derzeit Tendenzen zu bemerken seien, welche die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte wieder in Frage stellten.



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