Geld für die Denkmalpflege

Fördermittel Sanierung von Schloss Sachsenburg wird Herausforderung

Die Stadt Frankenberg erhält aus dem Bundesprogramm "Städtebaulicher Denkmalschutz" 4,5 Millionen Euro. Zusammen mit der Kofinanzierung durch den Freistaat Sachsen stehen damit in den nächsten Jahren insgesamt 6,75 Millionen Euro für die Sanierung des Schlosses Sachsenburg zur Verfügung. "Ich freue mich, dass das nach vielen Gesprächen in Sachsenburg, Dresden und Berlin gelungen ist", so die CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann. In Verbindung mit der Landesgartenschau 2019 gälte es nun für die Kommune diese immense organisatorische und bauliche Herausforderung zu meistern. "Ich bin mir aber sicher, dass sich das Gebiet entlang der Zschopau zwischen Frankenberg und Sachsenburg wunderbar entwickeln wird. Nicht umsonst gibt es in der diesjährigen Verwaltungsvereinbarung zur Städtebauförderung 2015 die Option für die neuen Länder zum Erhalt ortsbildprägender Gebäude."

Die Eppendorferin sagte weiter: "Mich erreichte außerdem Ende Oktober die frohe Botschaft, dass das Engagement Bundes jetzt auch durch den Freistaat Sachsen in zwei Fällen entsprechend flankiert wird." So erhält die bereits im letzten Jahr vom Bund mit 200.000 Euro geförderte Kirche St. Nicolai Döbeln 130.000 Euro aus dem Sonderprogramm Denkmalpflege des Freistaates. "Für das Schloss Ringethal, dessen Antrag auf Bundesförderung ebenfalls von mir begleitet wird, gibt es für die Notsicherung des Daches und der Innendecken 170.000 Euro aus dem Sonderprogramm Denkmalpflege."

Die Fördermittelbescheide für Döbeln und Mittweida lägen mittlerweile ebenso vor wie der über 400.000 Euro für das Kloster Wechselburg. su/pm