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GeoRanger hauchen den Steinen Leben ein

Zertifikat 17 weitere GeoRanger im Nationalen Geopark Porphyrland ausgebildet

Region . 17 GeoRanger haben vor kurzem ihre Ausbildung im Nationalen Geopark Porphyrland beendet. Umfassend rund um das Thema Stein geschult, gepaart mit didaktischen und rechtlichen Grundlagen haben sie das Rüstzeug erhalten, um nun spannende Angebote für Kindergärten, Schulen, Unternehmen und Freizeitgruppen zu unterbreiten.

Vielfältige Produktentwicklung möglich

Die enorme Fachbreite der neuen GeoRanger-Staffel von Steinmetzen, Restaurator, Natur- und Landschaftsführern, Pädagogen, Geographen, Geologen, Touristiker und Bergbauingenieuren im Alter zwischen 30 und 65 Jahren wird eine vielfältige Produktentwicklung für das Geopark-Gebiet zwischen den Hohburger Bergen und dem Rochlitzer Berg ermöglichen.

Als Team zusammengewachsen

"Was kann uns als Region, als Geopark, als Städte und Gemeinden Besseres passieren, als so engagierte GeoRanger zu haben", bedankte sich Henry Graichen, Landrat des Landkreises Leipzig, bei den 17 Ausbildungsteilnehmern. Sie haben seit Januar an elf Samstagen die Schulbank gedrückt und an jedem Unterrichtstag volle zehn Zeitstunden Ausbildung durchgehalten, vier praktische Prüfungsexkursionstage, Hausarbeit und eine Prüfung bewältigt. Beeindruckend zu sehen war bei der Zertifikatsübergabe nach einem letzten Ausbildungstag zum Rohstoff Kaolin wie die GeoRanger in dem halben Ausbildungsjahr zu einem starken Team zusammengewachsen sind. "Begeistern Sie Gäste zwischen vier und 100 Jahren für den Geopark und die Spuren des Supervulkanismus in seinem außergewöhnlichen Steinreichtum", gab Dr. Gerhard Gey, Präsident des Geoparks Porphyrland den neuen GeoRangern mit auf den Weg.

Brückenschlag in andere Regionen

Sie kommen aus den Geopark-Kommunen Thallwitz, Lossatal, Wermsdorf, Mügeln, Brandis, Naunhof und Colditz, und schlagen auch Brücken zum Geopark Wechselburg, dem Kohrener Land, dem Leipziger Neuseenland und dem Penig-Chemnitzer Raum.

Aktuell beschäftigen sich die GeoRanger mit der Entwicklung von schulischen und Erlebnisangeboten. Die Ergebnisse sollen erstmals zum Tag des Geotops am 20. September in Röcknitz sichtbar sein. Die GeoRanger werden von allen Geopark-Netzwerkpartnern in den 14 Geopark-Kommunen eingesetzt. Weitere Informationen gibt es hier.



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