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Gerhard-Gebhardt-Bau eingeweiht

Forschung Ministerin übergibt Schlüssel des neuen Hochschul-Gebäudes in Mittweida

Mittweida . Ein großer Moment in der mehr als 150-jährigen Geschichte der Hochschule Mittweida: Vor wenigen Tagen wurde durch Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange ein zweites Gebäude übergeben, dessen Namensgeber noch unter den Lebenden weilt: War es in den 1990-er Jahren der damalige Bundespostminister Richard Stücklen, der in Mittweida studiert hatte, so heißt die lebende Legende diesmal Professor Gerhard Gebhardt. Und das hat natürlich auch seinen Grund: "Er ist nicht nur Ideengeber des Schwerlast-Labors. Was den Maschinenbau an der Hochschule Mittweida heute ausmacht, ist seinem Einsatz und seinen Ideen zu verdanken", sagte Hochschulrektor Professor Ludwig Hilmer in Würdigung Gebhardts.

Von der Entscheidung, dem Gebäude seinen Namen zu geben, sei er sehr überrascht gewesen. Gebhardt: "Ich habe immer nur ordentlich gearbeitet und meine Ansprüche an andere erst bei mir selbst umgesetzt." Die mit roten Ziegeln verblendete Halle mit rechteckigem Grundriss ist 46 Meter lang und 22 Meter breit. Sie zeigt sich von Westen ein- und von Osten zweigeschossig.

Größte Hochschule in Sachsen

Die Hanglage gibt dem Bau einen besonderen Reiz. Auf etwa 770 Quadratmetern Nutzfläche befinden sich beziehungsweise werden gerade vier Bereiche eingerichtet: Schweißlabor, Bauteilprüfung, Intelligente Lade-Infrastruktur sowie ein Konstruktionslabor. Stange betonte in ihrer Festrede, dass sie besonders froh darüber sei, dass der Kostenrahmen mit knapp 4,8 Millionen Euro diesmal sogar leicht unterboten werden konnte. Mit rund 7.000 immatrikulierten Studierenden ist die Hochschule Mittweida die größte Fachhochschule des Freistaates Sachsen.



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