Geringswalde fusio- niert mit Waldheim

Kirche Ort wird wieder Dienstsitz für Pfarrer

Zum bevorstehenden Jahreswechsel wird es zu einer Veränderung in der Struktur der Kirchgemeinde kommen. Die Geringswalder lösen sich zum 1. Januar 2016 vom bisherigen Verbund Rochlitz-Glauchau und gründen gemeinsam mit der Kirchgemeinde in Waldheim das neue Kirchspiel Geringswalde-Waldheim. Zeitgleich werde das Zusammenspiel von Rochlitz-Glauchau mit dem bereits bestehenden Zusammenspiel von Leisnig-Oschatz verknüpft, teilte das Leipziger Regionalkirchamt offiziell mit. Mit dem Wechsel des Kirchspiels, wie man einen Zusammenschluss mehrerer Kirchgemeinden auch bezeichnet, soll es in Geringswalde zukünftig auch wieder einen eigenen Pfarrer geben.

Dazu bereite man derzeit die Ausschreibung einer zweiten Pfarrstelle des Kirchspiels mit Dienstsitz in Geringswalde vor, bestätigten Detlef Arndt von der Geringswalder Kirchgemeindevertretung und der zuständige Superintendant Arnold Liebers. Mit der neuen Pfarrstelle soll auch neues Leben in der Kirchgemeinde einkehren. Seit 2013 predigte in der Geringswalder Martin-Luther-Kirche kein ortsansässiger Pfarrer mehr. Erster Pfarrer des neu gegründeten Kirchspiels Waldheim-Geringswalde wird Reinald Richber sein, der derzeit bereits Waldheim und die dazugehörigen Schwesterkirchgemeinden Grünlichtenberg, Knobelsdorf-Otzdorf und Reinsdorf, Beerwalde sowie Tanneberg betreut. Der aus Hessen stammende Pfarrer war zunächst zehn Jahre im erzgebirgischen Oelsnitz im Dienst, bevor er 2010 das Pfarramt in Waldheim übernahm. Bisheriger Pfarrer des "Kirchenspiels Rochlitzer Land" ist Ragnar Quaas, der als Pfarramtsleiter noch bis Neujahr für Geringswalde und die umliegenden Gemeinden zuständig sein wird.