Geringswalde: Mit Highspeed-Internet in die Zukunft

Netzausbau Breitbandausbau in den Startlöchern

Geringswalde. 

Geringswalde. Endlich ist Schluss mit langsamen Internet! Nachdem die Gemeinde Geringswalde den Zuschlag für den geförderten Netzausbau bereits 2019 erhalten hat, schreiten die Planungen für den Breitbandausbau weiter voran. Die Stadt will demnächst das erste von drei Losen zur Ausschreibung bringen. Nachdem der Baubeginn zunächst für Frühjahr 2020 geplant war, geht man nun vom ersten Spatenstich im Herbst diesen Jahres aus.

Der tatsächliche Baubeginn richtet sich allerdings nach den Witterungsbedingungen und kann auch durch mögliche Corona-Einschränkungen beeinflusst werden. Der Netzausbau als Gesamtprojekt umfasst 33 Kilometer Tiefbau im Bereich öffentlicher Straßen und Wege sowie den Hausanschlüssen.

Insgesamt werden 173 Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Das große Ziel ist die Komplettinbetriebnahme 2021 und die damit verbundene Versorgung aller Haushalte mit mehr als 50 Mbit/s Highspeed-Internet. Nach der Fertigstellung, wird das Glasfasernetz von Eins Energie Sachsen übernommen und zukünftig betrieben. Der Anbieter für Strom, Gas und Internet will das neu ausgebaute Netz allen Anbietern zur Verfügung zu stellen. Somit haben die Geringswalder freie Anbieterwahl.

Im aktuellen Amtsblatt betont Bürgermeister Thomas Arnold noch einmal, dass Grundstückseigentümer die Grundstückseigentümererklärungen an Eins Energie zurücksenden sollten, um sich den kostenlosen Hausanschluss zu sichern. Der Hausanschluss an das neue, schnelle Internet, ist nur innerhalb des Förderzeitraums kostenfrei - später gestellte Anträge sind häufig nur mit erheblichem Kostenaufwand zu realisieren. Der Bürgermeister weist darauf hin, dass der Gemeinde im Nachgang die Hände gebunden sind und die Bürger die Kosten selbst tragen müssen.

In der Vergangenheit kam es bei Gas-, Wasser- und Abwasseranschlüssen immer wieder zu Konflikten mit Bürgern, weil später gewünschte Hausanschlüsse aus eigener Tasche gezahlt werden mussten.