Germanias Landesliga-Kicker trainieren wieder

Fussball Vereinspräsident Harald Kaehs sieht Strukturen gefestigt

Mittweida. 

Mittweida. Harald Kaehs hatte sich auf die ausstehenden Heimduelle, wie zum Beispiel gegen den FSV Budissa Bautzen, sehr gefreut. Doch wie in allen anderen Ligen auf Landesebene ist auch der Spielbetrieb in der Fußball-Sachsenliga wegen der Corona-Krise vorzeitig beendet worden. "In der Endabrechnung belegen wir im zweiten Jahr unserer Ligazugehörigkeit den 6. Platz. Das ist für unsere Verhältnisse hervorragend. Schließlich waren wir angetreten, um die Klasse zu halten", sagt der Präsident des SV Germania Mittweida. Auch die zweite Garnitur hat sich mit ihrem 8. Rang in der Mittelsachsenliga hervorragend geschlagen. Nach Wochen der absoluten Ruhe habe in den Mannschaften das Training wieder begonnen. "Unter Beachtung der aktuellen Möglichkeiten und Vorschriften sind die Jungs sehr glücklich, endlich wieder mit dem Ball arbeiten zu können. Zudem bekommen wir sehr gute Unterstützung durch die Stadt Mittweida", hebt Kaehs hervor. Auch im Nachwuchsbereich werde Schritt für Schritt der Trainingsbetrieb gesteigert. "Natürlich wissen wir nicht, wann es mit einem organisierten Spielbetrieb weiter geht. Aber wir stecken voller Optimismus und blicken trotz aller Umstände optimistisch nach vorn. Dabei spielt uns auch in die Karten, dass wir intakte Sportstätten nutzen können", versichert der Präsident. Von den Sponsoren gab es ebenfalls positive Signale. "Es ist uns klar, dass es durch diese Krise auch einige wirtschaftliche Probleme gibt. Aber bis auf ganz wenige Ausnahmen haben wir von unseren Gönnern die Information bekommen, dass sie uns auch in Zukunft die Treue halten. Insgesamt sind unsere Vereinsstrukturen durch Corona bis jetzt auf keinen Fall grundlegend ins Wanken gekommen", atmet Kaehs auf.