Geschichte anschaulich erzählt

Schautafel Annelore Littmann beschäftigt sich mit Wasserturm

Die Geschichte des Wasserturmes in Gesau fasziniert Annelore Littmann. Aus diesem Grund hat die 68-jährige Rentnerin eine Ausstellung zum Wahrzeichen des Glauchauer Ortsteils zusammengestellt. Die 15 Schautafeln konnten am ersten Advent - natürlich auf dem Wasserturm - zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Bei der Vorbereitung konnte Annelore Littmann auf viele Unterlagen und zahlreiche Fotos, die Ortschronist Rolf Scheurer in den letzten Jahr(zehnt)en zusammengetragen hat, zurückgreifen. "Der Wasserturm gehört einfach zu unserem Ortsbild. Der Bau, der 1935 begonnen hat, ist eng mit der Besiedlung des gesamten Gebietes verbunden", sagt Annelore Littmann. Auf den Schautafeln wird neben der Entstehung des Wasserturmes und der Besiedlung des Gebietes auch an die Meldungen zum Wassersparen in DDR-Zeiten sowie die Stilllegung des Wasserturmes und die Übernahme durch den Bürgerverein nach der Wende erinnert.

Obwohl Annelore Littmann viel Zeit in den Archiven zugebracht hat, ist die Suche nach Unterlagen zum 15-Meter-Turm noch längst nicht abgeschlossen. "Bisher fehlt beispielsweise noch der Bauplan", sagt sie. Einwohner, die weitere alte Dokumente und Fotos vom Wasserturm haben, können sich jederzeit bei Annelore Littmann melden. Sie hat in der Vergangenheit unter anderem schon an den Chroniken zum 70-jährigen Bestehen des Siedlervereins an der Albert-Köhler-Straße und zum 650-jährigen Ortsjubiläum von Gesau mitgewirkt.