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Chemnitz

Geschichten einer alten Schule

Chronik Kultur- und Heimatverein Hennersdorf legt interessantes Buch mit zahlreichen Bildern auf

Hennersdorf. 

Hennersdorf. Die Schulchronik und die Feier anlässlich 180 Jahre Schule in Hennersdorf wurden als eines der Bürgerprojekte durch die Stadt Augustusburg finanziell unterstützt. In diesem und dem kommenden Jahren standen beziehungsweise stehen jeweils 50.000 Euro bereit, um Ideen aus der Einwohnerschaft realisieren können. Die Chronik, herausgegeben vom Kultur- und Heimatverein Hennersdorf, ist das Werk Vieler. Die Fäden hielten Klaus Brödner und Erik Neukirchner in der Hand. Zahlreiche Einwohner haben das Werk mit Leihgaben in Form von Dokumenten, Fotos und Erinnerungen ermöglicht. Man findet ihre Namen in dem Buch.

Und das lohnt das Blättern und Schmökern wahrlich, selbst wenn man nicht aus Hennersdorf stammt und nicht die dortige Schule besucht hat. Vor 150 Jahren beispielsweise stand am Ende der fünften Klasse das Ziel, dass die Schüler an die 100 Kinder- und Bibelverse beherrschten. Da fragt man sich unwillkürlich, wie viele Gedichte ein heutiger Fünftklässler kennen mag.

Neben vielen Details und Geschichten aus dem Schulleben findet sich ein Kapitel über den Zimmerermeister Christian Friedrich Uhlig, der sich (ohne Studium) zur "tonangebenden Kapazität auf dem Gebiet des Kirchen- und Industriebaus in Mittelsachsen" (Stefan Thiele) weiterentwickelt hatte. Die Schule und die Spinnerei in Hennersdorf und die Kirche St. Petri in Augustusburg sind nur drei Beispiele seiner Kunst als Architekt. Wer es noch nicht hat oder verschenken möchte, die Chronik "180 Jahre 'Alte Schule' zu Hennersdorf" ist in der Stadtinformation Augustusburg erhältlich.



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