Gesundheit von Körper und Geist

Geschichte Körperkultur gab es zu allen Zeiten

Mens sana in corpore sano - Gesunder Geist in gesundem Körper. Diese Redewendung geht zurück auf den römischen Dichter Juvenal, der somit schon im 2. Jahrhundert unserer Zeit auf den Punkt brachte, womit wir uns bis heute noch beschäftigen. Hätten sich die Gladiatoren im Alten Rom nicht mit allerlei Training in Form gehalten, wäre ihnen ein ziemlich flottes Ende in der Arena beschieden gewesen. Die Bauern und Arbeiter im Mittelalter wiederum gingen einer derartig knochenharten Tätigkeit nach, dass sie keine zusätzlichen Trainingseinheiten benötigten. Erst mit der Industrialisierung trudelte der Mensch allmählich aus und so nimmt es nicht wunder, dass die Lebensreformbewegung gegen Ende des 19. Jahrhunderts den Fitnessgedanken sozusagen entwickelte, einen vereinsfreien Sport propagierte mit Übungen vornehmlich an der frischen Luft. Damals entstanden die Licht- und Luftbäder, in denen streng nach Geschlechtern getrennt trainiert wurde. Diese Einrichtungen kann man getrost als die Vorläufer unserer heutigen Fitnessstudios bezeichnen. Viel hat sich da seitdem entwickelt. Kaum anzunehmen, dass man nur mit Seilspringen oder Rumpfbeugen die Menschen begeistern könnte. Und so finden sich immer neue Erfindungen in den Studios, die die Leistungsfähigkeit des Einzelnen auf die Probe stellen.