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Großer Zuspruch bei Motorbootrennen

Veranstaltung WM und EM-Läufe waren Zuschauermagneten an der Talsperre

Schon aus großer Entfernung konnte man am vergangenen Samstag und Sonntag das laute Dröhnen der Motoren von der Talsperre Kriebstein hören. Die beiden Renntage des 11. Internationalen ADAC Motorbootrennens waren absolute Highlights für alle Freunde des Motorsports. Die Resonanz auf den Zuschauerrängen nahm dabei im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu. Über 3.700 Besucher verfolgten die Rennen der vier verschiedenen Klassen auf dem Kriebsteinsee. Damit kamen diesmal fast 2.500 Zuschauer mehr zum Motorsportspektakel als 2015. "Wir sind mit dem Zuschaueraufkommen, vor allem am Sonntag, äußerst zufrieden gewesen. Die Analysen werden wir aber erst Ende des Monats abschließen", verkündete Thomas Caro, Geschäftsführer des Zweckverbandes im Anschluss an die Veranstaltung gegenüber dem BLICK. Das Motorboot-Event ist schon seit längerer Zeit ein Minusgeschäft. Caro äußerte daher im Vorfeld des Wochenendes, dass das Internationale Motorbootrennen eventuell das letzte Mal in Kriebstein stattfinden könnte. Doch zumindest die Zuschauerzahlen sprechen eine andere Sprache: Bei strahlenden Sonnenschein sahen die zahlenden Besucher auf der gute gefüllten Tribüne an der Seebühne Siege von deutschen Pilotinnen und Piloten in allen Bootsklassen. Den WM-Lauf in der 250er Klasse sicherte sich nach vier Durchgängen Massimo Rossi vor dem Ungarn Peter Bodor. Den Europameisterschaftslauf der Formel R 1000 gewann Ulf Stute vor Rolandas Kavalianskas aus Litauen, Dritter wurde Peter Heibuch aus Deutschland. Die ADAC Motorboot Masters gewann Maximilian Stilz, beim Motorboot-Cup setzte sich Denise Weschenfelder (beide Deutschland) durch. Einen kleinen Zwischenfall gab es bei der Formel R 1000. Eine Starterin aus Estland überschlug sich nach dem Start. Die Pilotin blieb jedoch glücklicherweise unverletzt, informierte Veranstalter Thomas Caro. Einen weiteren Rekord gab es neben der Strecke: Über 100 ehemalige Motorsportfahrer kamen zum von Jürgen Kitzing organisierten Veteranentreffen am Wochenende. "Die ungebrochene Begeisterung ist erfreulich, mit so vielen haben selbst wir nicht gerechnet", sagte Kitzing.

Er hoffe daher, wie auch viele Zuschauer, dass das Event auch im kommenden Jahr wieder finanziert und ausgetragen werden kann.