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Großes Interesse für das traditionelle Handwerk

Werkstätten Handwerker laden zum Schauen und Staunen ein

Region. 

Region. Ganz vorsichtig und dennoch kraftvoll hämmert Frieder Schade auf das Stück rotglühendes Eisen ein, welches er vor sich auf dem Amboss hält. Der Vorsitzende des Freibergsdorfer Hammervereins demonstrierte am vergangenen Sonntag ziemlich oft, wie in den vergangenen Jahrhunderten und teilweise auch noch heute Eisen in Form gebracht wurde und wird.

Werkstätten waren geöffnet

Anlass dafür, dass das technische Denkmal am Freiberger Hammerweg seine Pforten öffnete, war der 20. Tag des traditionellen Handwerks, welcher landauf, landab begangen wurde und bei dem nicht nur Einrichtungen wie das Hammerwerk für Interessierte zu besichtigen waren, sondern auch die vielen Werkstätten der Handwerker, die von Klöppeln bis hin zu Schnitzkunst Filigranes und Staunenswertes präsentierten.

Tore nach Verschönerungsarbeiten wieder geöffnet

Die Resonanz war wie in jedem Jahr überwältigend. Nicht selten kamen dabei Kinder zum ersten Mal mit den alten Techniken in Berührung. Im Hammerwerk etwa durften solche, die wollten und konnten, auch selbst einmal auf heißes Eisen einschlagen. Frieder Schade hatte mit wenigen gekonnten Schlägen aus einem Eisenstab ein Blatt geformt, wie es in diesen Tagen oft von den Bäumen fällt. Der Hammerverein feierte gemeinsam mit seinen Gästen außerdem noch die Fertigstellung einiger Bauarbeiten, denn das Gebäude erhielt in den letzten Monaten ein neues Dach. Und da in dieser Zeit die Tore des Hammerwerks geschlossen bleiben mussten, nutzten die Vereinsmitglieder die Gelegenheit für weitere Verschönerungsarbeiten. All das konnten die Besucher bewundern.

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