Großangelegte deutsch-tschechische Polizeiübung in Döbeln: Beamte trainieren Zusammenarbeit bei Geiselnahme

Die Übung soll die Kommunikation über die Grenzen heraus verbessern

Döbeln

In Döbeln hat am Dienstag eine groß angelegte Polizeiübung mit Kräften aus Sachsen und Tschechien stattgefunden. Geprobt wurde eine sogenannte Nacheile-Lage: Tatverdächtige fliehen nach einer Straftat in Tschechien über die Grenze nach Sachsen, verunglücken und nehmen Geiseln.

40 Polizistinnen und Polizisten vor Ort

Das Szenario spielte sich im Feuerwehrtechnischen Zentrum in Döbeln ab, wo sich die „Täter“ verschanzten. Etwa 40 Polizistinnen und Polizisten – rund 30 aus Chemnitz und zehn aus Tschechien – waren beteiligt. Geschminkte Statisten stellten Verletzte dar, die von den Einsatzkräften gerettet wurden.

Das ist das Ziel der Übung

Ziel der Übung war laut Polizeisprecher Marcus Gerschler, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Kommunikation zu verbessern. Grundlage dafür ist der deutsch-tschechische Polizeivertrag, der gemeinsame Einsätze über die Grenze hinweg regelt.