Großbrand in Mittelsachsen: 100 Rettungskräfte vor Ort

Zahlreiche regionale Feuerwehren bekämpfen Flammen in Stall- und Wohngebäude

Reinsberg

Am Donnerstagabend gegen 20.15 Uhr ist es auf der Nordstraße in Reinsberg (Kreis Mittelsachsen) zu einem Großbrand in einem kombinierten Stall- und Wohnhaus gekommen.

Zahlreiche Feuerwehren aus der Region mobilisiert

Insgesamt 96 Einsatzkräfte waren vor Ort gefordert. Neben der Polizei, Rettungswagen (RTW), der Schnelleinsatzgruppe (SEG) und einem Fachberater des Technischen Hilfswerks (THW) rückten die umliegenden Feuerwehren aus Reinsberg, Bieberstein, Dittmannsdorf, Hirschfeld, Halsbrücke, Neukirchen, Siebenlehn, Krummenhennersdorf, Freiberg und Wilsdruff aus.

Auch der Kreisbrandmeister und der Stadtwehrleiter aus Freiberg unterstützten den Einsatz.

Bewohner unverletzt, Tiere gerettet

Nach ersten Informationen des Reporters vor Ort konnte noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr das Kleinvieh aus dem Gebäude befreit werden. Alle Bewohner des Hauses blieben unverletzt.

„Ein großes Dankeschön der Einsatzkräfte geht an die Nachbarn, die die Helfer vor Ort mit Getränken versorgten“, hießt es am Unglücksort.

Ermittlungen zur Brandursache laufen

Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens wird derzeit ermittelt.

Update der Polizeidirektion Chemnitz am 17. Juli 2026, 14 Uhr

Feuerwehr und Polizei sind seit gestern Abend wegen eines Brandes auf einem Vierseithof in der Nordstraße im Einsatz. Dort war es zum Brand einer Scheune gekommen, in der sich auch Wohnungen befinden.

Bereits vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnten sich die anwesenden Bewohner selbst in Sicherheit bringen. Verletzt wurde niemand.

Die Nordstraße war während der Löschmaßnahmen voll gesperrt, welche bis Freitagmittag andauerten. Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar und musste teilweise durch die Einsatzkräfte abgetragen werden. Angaben zum Sachschaden sind derzeit nicht bekannt. Spezialisten der Kriminalpolizeiinspektion Chemnitz haben vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.

Update der Polizeidirektion Chemnitz vom 20. Juli

Am Brandort kam ein Brandursachenermittler der Chemnitzer Kriminalpolizei zum Einsatz. Im Ergebnis kann ein technischer Defekt ausgeschlossen werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand hat eine Kinderhandlung zum Brandausbruch geführt.

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