Grundschüler schieben im Stadtsaal die Figuren

Schach Regionalvertreter schlagen sich bei Landesolympiade in Flöha achtbar

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Das Team der Seeber - Grundschule Niederwiesa mit Laura Limbach, Henrik Siegel, Henry Haubold, Richard Leuthier (v.l.) belegte den 15. Platz Foto: Knut Berger

Flöha. Einige Mädchen und Jungen aus der Seeber-Grundschule Niederwiesa sowie der Friedrich-Schiller-Schule Flöha waren am Donnerstag besonders gefordert. Allerdings saßen sie nicht auf den Schulbänken, um intensiv Mathematik oder Deutsch zu pauken.

Vielmehr hatten sie an Schachbrettern Platz genommen, um sich bei der Landesolympiade Schach der Grundschulen mit den besten Schülern Sachsens zu messen. Diese fand im Stadtsaal der alten Baumwolle Flöha statt. Unter den 20 gemischten Mannschaften belegte das Team der Schiller-Schule am Ende den 6. Platz, die Niederwiesaer Vertretung landete auf dem 15. Rang. Unter den 14 Mädchenmannschaften befand sich kein Regionalvertreter.

Oliver Kindt war bester Flöhaer Einzelspieler

Bester Einzelspieler aus der Schiller-Schule war Oliver Kindt, der 5,5 von 7 möglichen Punkten holte. Bei den Niederwiesaern schob Henrik Siegel die Figuren am cleversten, er erkämpfte sich 5 von 7 Zählern. "Mit den Ergebnissen bin ich zufrieden, doch leider fehlte der Schiller-Schule in der Endabrechnung nur ein halber Punkt auf den Bronze-Platz", sagte Trainerin Ulrike Kindt. Sie kümmert sich beim SV Niederwiesa um den Nachwuchs.

"Alle Kinder, die heute die Schul-Mannschaften aus Flöha und Niederwiesa bildeten, spielen in unserem Verein aktiv Schach", sagte die 43-Jährige. Sie ist selbst seit mehr als 30 Jahren aktive Spielerin und half in der gerade beendeten Regionalliga-Saison mit, dass die Frauenmannschaft des SVN in die 2. Bundesliga aufgestiegen ist.

Veranstalter zeigt sich zufrieden

Michael Nagel, der beim Schachverband Sachsen für die Durchführung der Landesolympiade hauptverantwortlich ist, zog eine positive Bilanz der Meisterschaft. Alle Begegnungen seien reibungslos ausgetragen worden. "Wir sind mit unserer Olympiade nicht das erste Mal in Flöha zu Gast. Der große Saal bietet uns beste Bedingungen. Deshalb ist es gut möglich, dass es hier später eine Neuauflage geben wird", sagte Nagel.