Grundsteinlegung für Freibergs erste Pflegeoase

Bau Weniger Einschränkungen und mehr Lebensqualität

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Heimleiter Tobias Schnecke versenkt die Kartusche im Fundament. Konrad Heinze, Steffen Köcher und Sven Krüger (v.l.) schauen dabei zu.Foto. Wieland Josch

Freiberg. Feierlich wurde die Grundsteinlegung für Freibergs erste Pflegeoase am Haus Johannishof der Seniorenheime Freiberg an der Chemnitzer Straße begangen. Damit entsteht für rund 1,3 Millionen Euro ein Neubau, der den Patienten noch deutlich mehr an Lebensqualität bietet als bisher schon.

Pflegeoase soll demenziellen und immobilen Senioren wieder Freude bereiten

Das Gebäude, bei dem die Zimmer um einen großen zentralen Aufenthaltsraum herum angeordnet sein werden, wird nach Empfehlungen des Kuratoriums Deutsche Altershilfe gebaut. "Somit kann bei demenziell erkrankten und immobilen Seniorinnen und Senioren Gefühlen der Einsamkeit, Angst und Isolation entgegengewirkt werden", begründet Steffen Köcher, Geschäftsführer der Seniorenheime Freiberg, die Intention der Planungen. "Über in der Regel offen stehende zweiflüglige Türen wird die ständige Anwesenheit und Nähe anderer Menschen vermittelt." Hinzu kommen bodentiefe Türe und Fenster sowie warme Farben und ein spezielles Licht. Damit, so ergänzte Freibergs Oberbürgermeister Sven Krüger, werde es den Menschen leichter gemacht, den schweren Schritt heraus aus dem gewohnten Umfeld zu gehen. Laufen die Arbeiten wie geplant, so können im zweiten Quartal 2019 die ersten Bewohner einziehen.

Um das Projekt zu realisieren, dessen Grundidee schon im Jahr 2008 entstanden war, musste der große Garten hinter dem Haus Johannishof deutlich verkleinert werden. "Aber es war nicht nötig, auch nur einen der dort stehenden Bäume fällen zu müssen", freute sich Sven Krüger. 382 Pflegebedürftige werden momentan durch die Seniorenheime betreut. Ihnen werde hier Heimat und Geborgenheit gegeben, so das Stadtoberhaupt.