Gut bedacht, selbst gemacht

Heimwerker Hochwertige Konstruktionen rund ums Haus selbst errichten

Auf der Terrasse unter einem geschützten, transparenten Dach die letzten warmen Herbsttage genießen. Bei Wind und Wetter trockenen Fußes von der Garage zur Haustür gelangen: Verwendungszwecke für Bedachungen rund ums Haus gibt es viele. Und mit etwas Geschick können Heimwerker diese Aufbauten sogar selbst realisieren. "Leichte Kunststoffplatten machen die Handhabung einfach. Wichtig ist es allerdings, die Bedachung gut zu planen und je nach Zweck das passende Material auszuwählen", empfiehlt Bauen-Wohnen-Experte Johannes Neisinger vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Zu ärgerlich ist es, wenn die elegante Dachkonstruktion über der Terrasse oder dem Balkon schon nach dem ersten Winter trüb geworden ist und keinen Durchblick mehr ermöglicht. Ein Grund könnte die falsche Materialwahl sein, erläutert Rüdiger Weidler von den Gutta Werken: "Preisgünstige Varianten wie PVC oder PET können mit der Zeit blind werden. Für dauerhafte Bedachungen eignen sich eher hochwertige Varianten wie Hohlkammerplatten aus Polycarbonat oder Profilplatten aus Acrylglas." Besonders praktisch sind zudem Versionen mit dem sogenannten Sunstop-Effekt, die vor einem zu starken Aufheizen unter dem Dach schützen, oder spezielle Beschichtungen mit einer selbst reinigenden Wirkung. Dabei werden Staub und Schmutz mit dem nächsten Regenschau einfach abgewaschen.

Eine weitere wichtige Frage, die der Heimwerker zu beantworten hat: Handelt es sich um eine offene Bedachung, zum Beispiel für die Terrasse, oder geht es um einen geschlossenen Aufbau? Für offene Bedachungen kann man wahlweise Profilplatten oder Hohlkammerplatten verwenden. "Bei geschlossenen Aufbauten würde ich stets zu Hohlkammerplatten raten", so Rüdiger Weidler und erklärt weiter: "Sie weisen sehr gute Wärmedämmeigenschaften auf und sind damit für geschlossene Gebäudekörper deutlich besser geeignet." Erhältlich sind die Materialien in vielen Bau- und Heimwerkermärkten.