Gut durch den Nebel

Herbst Welches Licht darf eingeschaltet werden?

Um bei schwierigen Sichtverhältnissen im Herbst besser gesehen zu werden, nutzen viele Autofahrer Nebelscheinwerfer und -schlussleuchten. Behindert Nebel, Schneefall oder Regen die Sicht erheblich, dürfen Nebelscheinwerfer laut Straßenverkehrsordnung in Paragraph 17 Absatz 3 eingeschaltet werden. Ebenfalls festgelegt ist dort, dass bei solchen Witterungsbedingungen auch bei Tag mit Abblendlicht gefahren werden muss. Da die Lichtautomatik Nebel nicht erkennt, muss das Abblendlicht also rechtzeitig manuell eingeschaltet werden. Das Tagfahrlicht reicht im Herbst oft nicht aus, weil dabei meist die Heckbeleuchtung fehlt, betont der Auto- und Reiseclub Deutschland. Wird außerhalb geschlossener Ortschaften ohne Licht bei erheblicher Sichtbehinderung durch Nebel gefahren, drohen zusätzlich zum Sicherheitsrisiko 60 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.

Anders als die Nebelscheinwerfer dürfen Nebelschlussleuchten nur dann benutzt werden, wenn die Sichtweite durch Nebel weniger als 50 Meter beträgt. Dann darf auch nicht schneller als 50 km/h gefahren werden. Ein guter Anhaltspunkt für die Sichtweite sind Leitpfosten auf Autobahnen und Landstraßen, denn sie stehen in einem Abstand von 50 Metern. ampnet/dm