Gut geschützt

Fassadendämmung Stabile Raumtemperatur

Beim Stichwort Fassadendämmung denken die meisten Bundesbürger zunächst ans Energiesparen. Tatsächlich verhindert eine gedämmte Außenhülle des Gebäudes teure Wärmeverluste und trägt somit zu geringeren Heizkosten und zum aktiven Klimaschutz bei. "Doch daneben ermöglicht Dämmen auch ein behaglicheres und gesünderes Wohnklima - ein Komfortgewinn, den viele Sanierer erst mit der Zeit erkennen", schildert Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Mit einer gedämmten Fassade werden Temperaturschwankungen zwischen Innen und Außen besser ausgeglichen; das Raumklima verbessert sich ganzjährig. An heißen Sommertagen wird die Dämmung - zum Beispiel mit Styropor - zum Hitzeschutz, im Winter verhindert sie ein Auskühlen. Die Temperaturen an der Innenseite der Hauswand sind spürbar wärmer als ohne Dämmung - man fühlt sich behaglicher im eigenen Zuhause. Schimmelgefahr besteht dabei trotz verbreiteter Vorurteile nicht. "Im Gegenteil, die Schimmelbildung wird sogar verhindert, da die Innenraumseite der gedämmten Wand weniger schnell auskühlt und sich darum weniger Feuchtigkeit niederschlagen kann", erläutert Dr. Hartmut Schönell, geschäftsführender Vorstand des Industrieverbands Hartschaum. Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Wohngesundheit: Das Ausgangsmaterial ist gesundheitlich unbedenklich - Styropor wird in der Lebensmittelbranche sogar als Verpackungsmaterial verwendet.