Gute Chancen für junge Leute

Jugend Neues Konzept für "Jugendfreiwilligenjahr" wird begrüßt

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Foto: shironosov/Getty Images/iStockphoto

Region. Vom Bundesfamilienministerium wurde Mitte des Monats das Konzept für das neue 'Jugendfreiwilligenjahr' vorgestellt. Die bisherigen Programme Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) und der als Ersatz für den Zivildienst/Wehrersatzdienst eingeführte Bundesfreiwilligendienst (BFD) sollen in der Struktur erhalten bleiben. Verbessert und optimiert werden sollen aber die Rahmenbedingungen in finanzieller und rechtlicher Hinsicht.

Neue Möglichkeiten für Zeit zwischen Schule und Ausbildung

Alle Jugendlichen sollen einen Rechtsanspruch darauf bekommen, dass ihre Freiwilligendienst-Vereinbarung vom Bund gefördert wird. Um das Freiwilligenjahr attraktiver zu machen, soll ein Zuschuss zur Fahrkarte für den öffentlichen Nahverkehr gezahlt und bundesweit ein einheitliches Freiwilligengeld von 402 Euro, zuzüglich entsprechender Sozialversicherungsbeiträge, garantiert werden. "Als Abgeordnete, die sich immer sehr für unsere Jugend interessiert und einsetzt, begrüße ich den Ansatz. Hier wird Jugendlichen eine gute Möglichkeit geboten, sich nach der Schulzeit, auch als Überbrückung zum Studienbeginn, freiwillig in die Gesellschaft einzubringen", sagt dazu die mittelsächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann.

"Die bisher an den Programmen beteiligten Stellen sehen nach Schätzung noch viel Potential - eine Erhöhung der Freiwilligenzahl von derzeit 80.000 auf 120.000 wird als realistisch angesehen. Da unsere Gesellschaft von freiwilligem Engagement ungemein profitieren kann, wäre die Erreichung dieses Zieles erstrebenswert. Gleichzeitig bieten die Dienstmöglichkeiten für die Jugendlichen eine gute Chance, wichtige Erfahrungen und 'Soft-Skills' zu erwerben." Für das Jugendfreiwilligenjahr würden, wenn das Konzept vollständig umgesetzt ist, maximal rund eine Milliarde Euro pro Jahr benötigt.