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Chemnitz

Hainichen bekommt endlich ein Kunstrasenspielfeld

Infrastruktur Chemnitzer Firma erhält Auftrag in Höhe von reichlich 950.000 Euro

Hainichen. 

Hainichen. Endlich ist der Auftrag zum Errichten eines Kunstrasenspielfeld durch die Hainichener Stadträte auf den Weg gebracht worden. In ihrer jüngsten Stadtratssitzung beauftragte das Gremium im Tagesordnungspunkt Vergaben ein Chemnitzer Unternehmen für einen Betrag von 950.069 Euro im Sportforum an der Pflaumenallee ein Kunstrasenspielfeld zu errichten.

Auch in der kalten Jahreszeit kicken können

"Ich halte es ungeachtet aller Argumente für oder gegen diese Investition für dringend notwendig, ein zweites Fußballspielfeld bereit zu stellen. Es gibt wohl im Umkreis von 100 Kilometern keine Stadt mit knapp 9.000 Einwohnern, welche im Kernstadtgebiet nur einen einzigen Fußballplatz vorhält", sagte Hainichens Stadtoberhaupt Dieter Greysinger zu diesem Thema. Gerade in der kalten Jahreszeit drohe eine regelrechte Wettbewerbsverzerrung, weil der derzeit vorhandene Naturrasenplatz wegen Jahreszeit gemäßem Frost, Schnee oder Eis regelmäßig gesperrt werden muss und damit Spiele ausfallen. Mit einem Kunstrasenspielfeld bestehe dieses Risiko nicht mehr.

Neben den Fußballspielern des HFV und des Riechberger FC werde der Kunstrasen künftig auch regelmäßig von Schülerinnen und Schülern der Bildungseinrichtungen der Gellertstadt genutzt. Die geltende Förderrichtlinie wurde außerdem durch die Sächsische Landesregierung modifiziert und es kann so momentan mit einer Förderung von zwei Dritteln der Gesamtkosten gerechnet werden. Bis vor wenigen Wochen gab es lediglich 30 Prozent.

Zweite Förderung zusätzlich gestellt

Damit reduziert sich der Eigenanteil der Stadt enorm: "Hätten wir nach alter Richtlinie rund 665.000 Euro Eigenanteil aufwenden müssen, beträgt dieser nunmehr 'nur' 317.000 Euro, also weniger als die Hälfte der ursprünglich angesetzten Summe", freut sich nicht nur Greysinger über diese positive Veränderung der Rahmenbedingungen für diese aufwändige Maßnahme. Da derzeit nicht bekannt ist, wie lange diese großzügige Förderung möglich ist, hat Hainichen weiterhin einen Antrag für die Förderung einer Leichtathletik C-Anlage mit Kunststoff-Laufbahn gestellt.

Falls die Förderung zugesagt wird, könnte wir diese 2020 gebaut werden. Voraussetzung ist allerdings auch hier ein sogenanntes Negativattest der Sächsischen Aufbaubank. Dieses hat zum Inhalt, dass die zur Verfügung stehenden Gelder der 30-prozentigen Sportförderung für andere Maßnahme in Freistaat verwendet werden sollen.



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