Hainichener Weihnachts-Pyramide

Hingucker Knuffige Holzfiguren ziehen Blicke der Besucher auf sich

Seit 2008 ist sie nicht mehr vom Hainichener Weihnachtsmarkt weg zu denken: die Weihnachts-Pyramide. Vor knapp zehn Jahren hatte Bürgermeister Dieter Greysinger den Wunsch - wie bereits in den Nachbarstädten Frankenberg und Mittweida vorhanden - nach einer eigenen Weihnachtspyramide. Aber etwas "Hainichen-Typisches" sollte es sein. Schließlich hatte Stadtplaner Lutz Keller die Idee der sechssäuligen Pyramide - ähnlich der ursprünglichen Form der Hainichener Camera Obscura. Allerdings zeigt sich die Camera so, wie sie bis 1982 aussah: als sechssäuliger Bau, auf dem das Holzhäuschen mit der Optik thront. Seit der 800-Jahr-Feier Hainichens 1985 befindet sich der Holzaufbau auf einem etwa elf Meter hohen Rundturm aus Stein. Die stetig wachsenden Bäume machten bereits öfter ein Erhöhen des Standortes der Camera seit ihrer Errichtung 1883 erforderlich. Rund 1.900 Stunden Bauzeit absolvierten 28 Firmen sowie Ein-Euro-Jobber, bis die Hainichener Weihnachts-Pyramide fertiggestellt war. Viele Hainichener ließen sich die Einweihung der Pyramide 2008 auf dem Marktplatz nicht entgehen. Auf zwei Etagen drehen sich Figuren der Riechberger Drechslerei von Volkmar Wagner. "Die Pyramide hat einen Wert von etwa 30.000 Euro", schätzt Bürgermeister Dieter Greysinger. Finanziert wurde der Bau durch Sponsoren, die auf einem Schild an der Pyramide namentlich genannt werden, sowie durch Spendengelder. Auch nach sieben Jahren ist diese Pyramide noch ein echter Hingucker.