Halsbrücke: Das Bahnhofs-Bier gibt es schon

Getränk Brauerei am Bahnhof Halsbrücke macht Fortschritte

Halsbrücke. 

Halsbrücke. Leider ist es noch immer nicht soweit. An den Plänen für die Eröffnung der "Brauerei am Bahnhof" in Halsbrücke hat sich laut Inhaber Ronny Erfurt nichts geändert. Im April des nächsten Jahres soll der Betrieb auf dem ehemaligen Güterboden anlaufen. Anfang 2020 wird die eigene Brauanlage in das Gebäude installiert und im Anschluss daran die Arbeiten dafür abgeschlossen, dass hier so manch durstige Kehle und der eine oder andere hungrige Magen Erfüllung finden. Das alte Gebäude, welches von längst vergangenen Zeiten des Bergbaus und der Bahnverbindung zwischen Halsbrücke und Freiberg kündet, ist deshalb in den letzten Monaten entkernt worden und man führte bereits erste Betonarbeiten aus. Alles verlaufe planmäßig, so Erfurt. Bier gibt es aber jetzt schon, wenngleich nicht mehr lange. Jeden Mittwoch wird in der Zeit von 16 bis 18 Uhr an der Laderampe in Flaschen abgefülltes Pils und Oktoberfestbräu abgegeben, allerdings nur noch, solange der Vorrat reicht. "Ist das Lager leer, war es das erst einmal", so Johanna Erfurt, die gemeinsam mit Mirko Grätz den Verkauf organisiert. Danach muss gewartet werden, bis an Ort und Stelle die Anlage in Betrieb genommen wurde. Läuft sie erst einmal, dann sollen künftig auch ganz spezielle Sorten angefertigt werden. "Wenn etwa ein Dorf- oder Feuerwehrfest ansteht kann bei uns ein extra dafür kreiertes Bier bestellt werden", sagt Ronny Erfurt. Für das kommende Jahr, wenn in Siebenlehn das Wasserturmfest gefeiert wird, ist das bereits geplant.