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Haltestelle als Treffpunkt: gibt es eine Alternative?

Sachbeschädigung Jugendsozialarbeit wird fortgesetzt

Eppendorf. 

Eppendorf. Der Haltestellenbereich für die Busse am ehemaligen Bahnhof in Eppendorf präsentiert sich in keinem guten Zustand.

Zudem wird das Areal als Treffpunkt für Jugendliche genutzt, die dabei unübersehbar ihre Spuren hinterlassen. Scheiben der Wartehäuschen sind eingeschlagen oder beschmiert. "Wir haben diese Sachbeschädigungen als Gemeinde dreimal angezeigt. Doch sonst liegen nach Auskunft der Polizei keine weiteren Beschwerden von Privatpersonen über Bedrohungen oder Belästigungen vor", sagte Eppendorfs Bürgermeister Axel Röthling (SPD) zur jüngsten Gemeinderatssitzung.

Nunmehr wolle man nach Wegen suchen, um mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und ihnen eventuell eine Alternative als Treff anzubieten. Dabei will Sozialpädagogin Nancy Schreiber vom Verein Regenbogenbus tatkräftig mithelfen. Sie ist im Rahmen des Projekts Kontrastmobile Jugendarbeit in Mittelsachsen auch in Eppendorf tätig.

Die Gemeinderäte haben sich dafür ausgesprochen, den am 31. Dezember 2018 auslaufenden Vertrag um ein weiteres Jahr zu verlängern. Die Gemeinde Eppendorf beteiligt sich anteilig mit 7.035 Euro an der Finanzierung der Sozialarbeit.



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