Handwerk als Besuchermagnet

Tradition Zum 13. Mal öffnen Unternehmen im Erzgebirge neugierigen Besuchern ihre Türen

Bereits zum 13. Mal wird am dritten Sonntag im Oktober zum Tag des traditionellen Handwerks eingeladen. Allein in Eppendorf können am 21. Oktober sieben Unternehmen besucht werden. Aber auch das Museum in Frankenberg, die historische Weberei in Braunsdorf und die Hutzenstube in Augustusburg laden zu interessanten Stippvisiten ein. In Oederan kann im Klein-Erzgebirge einem Schnitzer über die Schulter geschaut werden, während im Dorfmuseum Gahlenz Mitglieder des Heimatvereines alte Handwerkstechniken, welche früher im ländlichen Leben wichtig waren, demonstrieren. Dazu gehören Röhrenbohren, Holzschindeln herstellen, Seilern, Besenbinden, Spankörbe flechten, Schnitzen, Spinnen, Klöppeln, Dengeln einer Sense und das Schärfen von Werkzeugen. Wie im Museum in Oederan, wo unter anderem das Drucken demonstriert wird, finden auch im Glashüttenmuseum Neuhausen bereits am Samstag Aktionen zum Tag des traditionellen Handwerks statt. Auch in der Zinngießerei Barthel und in der Kerzenmanufaktur in Freiberg, bei ESCO in Hammerleubsdorf, in der Rachelköhlerei Clausnitz sowie der Glasbläserei Hellbach in Brand-Erbisdorf werden an beiden Tagen des Wochenendes zahlreiche Besucher erwartet.

"Mehr als 1.500 Akteure in über 160 Werkstätten bringen großen und kleinen Besuchern die Handwerkstradition der sächsischen Ferienregion zwischen Altenberg und Zwickau nahe", so Jana Vierig vom Tourismusverband Erzgebirge. Zum ersten mal dabei ist übrigens Kettensägenschnitzer Markus Baumgart aus Voigtsdorf. www.erzgebirge-tourismus.de