Heilige Familie findet Zuflucht in der Stadtkirche

Ausstellung Mitglieder der Kirchgemeinde zeigen bis 16. Dezember Krippen aus verschiedenen Ländern

Mittweida. 

Die heilige Familie hat vorübergehend Zuflucht in der Mittweidaer Stadtkirche gefunden. Bis 16. Dezember zeigen dort mehrere Mitglieder von der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde traditionelle Krippen verschiedener Länder. "Mit der Ausstellung möchten wir an die ursprüngliche Geschichte unseres christlichen Festes erinnern, eine Botschaft, die in der heutigen Zeit leider immer mehr verloren geht", betont Brigitte Grasemann von der Kirchgemeinde. Die weihnachtlichen Exponate, die für kurze Zeit in der Winterkirche ihren Platz finden, stammen aus Bolivien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Jerusalem, Peru oder Polen und präsentieren sich dem Besucher in ganz unterschiedlichen Materialien. So zeigt beispielsweise ein Transparent aus Pergament das Motiv einer Krippe. "Es stammt aus der Ringethaler Kirche und ist schon mehr als 100 Jahre alt", erzählt Grasemann. Die Ausstellung, die ebenso selbst gebaute Krippen sowie Schwibbögen und Pyramiden mit Krippenmotiven zeigt, kann von Montag bis Samstag jeweils in der Zeit von 15 bis 16 Uhr und sonntags von 11 bis 12 Uhr besucht werden. Eine Ausstellung dieser Art gab es zuletzt im Jahr 2005.