Heimat in Mittelsachsen: Neuanfang auf Gut Börtewitz für Familie Reese und Dackel Poldi

Eine Geschichte über Neuanfang, Heimat und den Mut, dem eigenen Gefühl zu folgen...

Börtewitz

Wer Gut Börtewitz besucht, begegnet ihm meist zuerst: Dackel Poldi. Seit Jahren streift er über den historischen Vierseitenhof, begrüßt Gäste und erlebt, wie sich der Hof immer weiterentwickelt. Viele Besucher bleiben schon im Torbogen stehen und sagen: „Wie schön es hier ist.“

Dass der Hof heute so einladend wirkt, ist vor allem Andreas und Ulrike Reese zu verdanken.

Vom alten Gut zur neuen Heimat

Anfang der 2000er-Jahre suchte das Paar nach einem eigenen landwirtschaftlichen Betrieb. In Börtewitz bei Leisnig fanden sie schließlich einen Hof, für den eine Nachfolge gesucht wurde. Die Gebäude waren sanierungsbedürftig, der Putz bröckelte und zahlreiche Arbeiten standen bevor.

Trotzdem war für beide schnell klar: Dieser Ort sollte es sein. „Als wir hier weggefahren sind, wussten wir schon: Das passt“, erinnert sich Andreas Reese.

Mit viel Arbeit und Geduld entwickelte die Familie den Hof weiter. Gebäude und Dächer wurden saniert, der Innenhof gestaltet und historische Bausubstanz erhalten. Heute verbindet Gut Börtewitz Landwirtschaft, Familienleben und Gastfreundschaft.

Förderung unterstützt die Entwicklung

Unterstützung erhielt Familie Reese unter anderem durch das LEADER-RegionalmanagementSachsenKreuz+. Fördermittel halfen dabei, Fassaden und Dächer zu sanieren und weitere Vorhaben umzusetzen.

„Ohne die Förderung würde der Hof heute nicht so aussehen“, sagt Andreas Reese. Auch der Austausch mit regionalen Partnern bleibt für ihn wichtig. Über Angebote der Nestbau-Zentrale Mittelsachsen wie die Messe „Ländliches Bauen“, den RegioTreff oder das Unternehmernetzwerk entstehen Kontakte und neue Ideen.

Ankommen und bleiben

Mittlerweile empfängt Familie Reese auf Gut Börtewitz auch Feriengäste aus ganz Deutschland. Sie können von hier aus Mittelsachsen entdecken und das Leben auf dem historischen Hof kennenlernen.

Anderen Menschen, die über einen Neuanfang in Mittelsachsen nachdenken, gibt Andreas Reese einen einfachen Rat: offen sein, nicht zu lange überlegen und dem eigenen Bauchgefühl vertrauen.

Familie Reese hat genau das getan. Aus einem sanierungsbedürftigen Hof wurde eine neue Heimat – und ein Ort, an dem Dackel Poldi heute fast täglich hört: „Wie schön es hier ist.“ Die ganze Geschichte aus den Augen von Dackel Poli findet ihr hier.

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