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Helden von damals und heute

Historie Patrick Unger formt heute Weltmeister

Am Sonntag zur ADAC-Mini-Bike-Meisterschaft auf dem Sachsenring treffen die Fans einen Piloten wieder, der als 11-Jähriger schon am Gashahn eines Mini-Bike-Renners gedreht hat, inzwischen 33 Jahre jung geblieben ist und in der Zwischenzeit in der Internationalen Deutschen Motorrad Meisterschaft eine Meisterschafts-Station einlegte, sein Diplom als Kraftfahrzeug-Elektronik-Ingenieur ablegte und als Chefmechaniker im österreichischen KTM-Konzern tätig war.

Dass er in seiner Weltmeisterschafts-Zeit Marc Marquez (Spanien) und Sandro Cortese zum Weltchampion und mit Luis Salom sowie Jack Miller noch zwei weitere in die Weltspitze brachte, gehört zum ehemaligen Mini-Biker vom Sachsenring dazu, der sich sowohl an diese Zeit als auch an sein Rennfahrerleben als Kind erinnert.

"Das war eine tolle Zeit, ich habe nicht nur das Fahren, sondern auch das Leben in diesem Milieu kennen gelernt. Dazu kommt noch: wir waren damals eine starke Truppe", erinnert sich Patrick heute noch "und fast alle wohnten rund um den Sachsenring, die mit 50 ccm Simson-Maschinen ihre ersten Sporen verdienten", sagte Patrick Unger, der auch von seinem Vater Tobias auf die richtige Motorsportebene gebracht wurde.

Sirko Wache, Ronny Wehran, Steve Jenkner, Jens Schmidt, Bert Hübner, Dirk Heidolf, Jarno Müller, Eric Hübsch und viele andere gehörten zu jener Generation, die auch in größeren Klassen für Aufsehen sorgten und einigen sogar der Schritt in die Motorrad-Weltmeisterschaft gelang.



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