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Chemnitz

Helmholtz-Institut investiert kräftig in eine Technologiehalle

Planungen Für 10,2 Millionen Euro wird Technikum bis 2021 gebaut

Freiberg. 

Freiberg. Die beiden Professoren Jens Gutzmer und Markus Reuter strahlen um die Wette. Sie sind die Direktoren des Helmholtz-Instituts Freiberg, welches zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf gehört, und haben derzeit allen Grund zur Freude, denn vor wenigen Tagen erhielten sie die Baugenehmigung für das neue Technikum. "Schon seit unserer Gründung 2011 war diese Idee vorhanden", erklärt Jens Gutzmer.

Bis 2021 soll eine Technologiehalle entstehen

Nachdem man 2016 in das sanierte Gebäude an der Chemnitzer Straße gezogen war, wurden die Pläne konkret. Für 10,2 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung entsteht bis 2021 eine Technologiehalle, mit der die Forschungskompetenzen auf dem Gebiet der Metallurgie und des Recycling deutlich ausgebaut werden. "Dabei arbeiten wir eng mit der TU Bergakademie zusammen", sagt Markus Reuter.

"Das Technikum wird somit eine Ergänzung, denn wir wollen nicht, dass sich die Möglichkeiten in Freiberg doppeln." Mit der Baugenehmigung kam auch die Genehmigung für den vorzeitigen Baubeginn, weshalb in diesen Tagen mit den ersten Arbeiten durch das Unternehmen Landschaftsgestaltung, Straßen-, Tief- und Wasserbau aus Freiberg begonnen wird. Auch die Planung liegt beim Baubüro Freiberg in erfahrenen Händen.

Materialströme bis zu 500 Kilogramm können hier eingesetzt werden

Für den 17. Oktober ist der erste Spatenstich vorgesehen. Auf rund 1.100 Quadratmetern werden später Anlagen und Geräte zur Verfügung stehen, die die ganze Breite metallurgischer Forschung von der Pyro- bis zur Hydrometallurgie abdecken. Es können Materialströme zwischen einem und 500 Kilogramm eingesetzt werden. Man arbeite dann nicht mehr nur im Labor-, sondern auch im industriellen Maßstab, ergänzt Jens Gutzmer. Was dann entstehe, sei einmalig in Europa und nirgendwo werde in solcher Weise in einen Standort ähnlich dem Freibergs investiert.



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