Herausforderung Handschrift

Bewerbung Gelegentlich handgeschrieben verlangt

Zu fast jeder Bewerbung gehören obligatorisch der tabellarische Lebenslauf und das Bewerbungsanschreiben. In der Regel werden beide Unterlagen heute am PC erstellt - ganz unabhängig davon, ob die Bewerbung dann per Post oder online versandt wird. Aber keine Regel ohne Ausnahmen: Es kann immer noch passieren, dass ein Unternehmen oder eine Behörde vom Bewerber eine handgeschriebene Bewerbung wünscht.

"Eine handgeschriebene Bewerbung muss in jedem Fall für die konkrete Stelle verfasst werden, sie kostet also ein wenig Mühe. Damit gelingt es dem Unternehmen, sogenannte Spaßbewerbungen und Massenbewerbungen von vornherein zu eliminieren", nennt Fachjournalist Oliver Schönfeld vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de einen der Gründe für die handschriftliche Variante. Andere Unternehmen legen die Handschrift einem Graphologen vor - er soll auf diese Weise Eigenschaften des Bewerbers erkennen. Diese Methode, so Schönfeld, sei jedoch höchst umstritten. Und schließlich könne eine lesbare Handschrift für die angestrebte Stelle sogar wichtig sein, das gelte etwa für Lehrer oder in manchen Verwaltungsberufen.

Wer nach längerer Zeit wieder etwas handschriftlich verfassen soll, steht vor einer gewissen Herausforderung: So sehen die ersten Zeilen nach einer Schreibpause häufig etwas ungelenk und wenig schwungvoll aus. Auch Schreibfehler schleichen sich schneller ein, wenn man lange nicht mehr mit der Hand geschrieben hat. Damit persönliche Briefe und Karten am Ende sauber und ordentlich ihren Empfänger erreichen, kann man beispielsweise zu Tintenrollern greifen. Ihre Minen enthalten eine Spezialtinte, die durch Reibung mit der Kunststoffspitze des Stiftes verschwindet, so dass Fehler berichtigt oder schwer leserliche Zeilen einfach wieder überschrieben werden können. Die Stifte gibt es im Online-Shop oder im gut sortierten Schreibwarenfachhandel.