Herausforderungen für Feuerwehrleute

Schulung Neue Gefahren durch neue Technik

Niederwiesa. 

Auf den Hosenboden setzten sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Niederwiesa und Lichtenwalde am Mittwochabend bei ihrem Unterrichtsdienst. Uwe Hänel, Sicherheitsingenieur und Brandschutzbeauftragter von enviaM, informierte die Feuerwehrleute über die Gefahren bei der Brandbekämpfung und bei Hilfeleistungen im Bereich elektrischer Anlagen. Und die Möglichkeiten der Gefährdung sind vielfältig, ob nun bei einem Hausbrand, bei Wind- und Schneebruch oder selbst bei einem Verkehrsunfall. Altgediente Kameraden wissen natürlich um viele der Gefahren, doch mit Fotovoltaik und der Elektromobilität kommen neue Herausforderungen auf die Brandbekämpfer zu. "Ziel der Schulung ist es, im Störungsfall die Zusammenarbeit deutlich zu verbessern", so Hänel, der im August mit den Kameraden bereits das Umspannwerk in Niederwiesa besichtigte. Sein Kollege René Lautrich arbeitet als Meister im Betriebsservice im Einsatzfall direkt mit den Feuerwehrleuten zusammen. Er stellte ebenfalls seinen Aufgabenbereich und seine Ausrüstung vor. Seine Aufträge erhält Lautrich vom Dispatcher in Freiberg direkt aufs Auto, wie er erläuterte.

"Um im Einsatzfall stets fach- und sachgerecht helfen zu können, sind solche Schulungen für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren wichtig. In Zeiten klammer kommunaler Kassen nehmen wir daher dieses unentgeltliche Weiterbildungsangebot sehr gern in Anspruch", erklärte der Niederwiesaer Wehrleiter Ralf Reinhardt.