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Hilfstransport erreicht sein Ziel

Solidarität Dringend benötigte Güter sind in der Ostukraine angekommen

Hainichen. 

Hainichen . Der am 11. Juni von Hainichen aus in die Ukraine gestartete Hilfstransport des Vereins Communitas ist nach mehr als drei Wochen in Mariupol angekommen, nachdem die Spenden erst in der Westukraine zwischengelagert und vom Zoll kontrolliert wurden. "Wir standen die gesamte Zeit mit unseren Unterstützern aus der Ukraine in Kontakt", erklärt Projektleiter Thomas Kretschmann. "Tanya Sokolovsky hielt von der Hauptstadt Kiew aus die Fäden in der Hand und sammelte Geldspenden für den Weitertransport der Hilfsgüter nach der Freigabe durch den Zoll. Sie berichtete mir, dass die Menschen in Mariupol von der Unterstützung aus Deutschland überwältigt seien. Für uns selbst sind die Zustände vor Ort kaum vorstellbar. Nur etwa 20 Kilometer vom Entladeort entfernt wird noch immer geschossen. In der Stadt Mariupol sind einige Gebäude zerstört und Strom und Wasser werden immer wieder abgeschaltet. Die ersten Bilder zeigen, dass die von uns mitgesendeten Schulbänke und Stühle bereits ihren neuen Platz in einem Klassenzimmer gefunden haben und mehrere Sofas im Kinder- und Jugendzentrum des Vereins Piligrim aufgestellt wurden. Die Fotos zeigen auch, dass der Zoll bei seiner Kontrolle sehr genau war. Viele Kartons sind geöffnet. Wir hoffen nun, bald weitere Informationen aus Mariupol zu erhalten." Spenden werden weiterhin immer samstags von 9 bis 11 Uhr im Hainichener Spendenlager bei der Firma Naturbrennstoffe, Friedrich-Gottlob-Keller-Siedlung 27a, angenommen.



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