Historischer Markt auf dem Bergstadtfest

Fest Kulturelles und Leckeres wie in vergangenen Zeiten

historischer-markt-auf-dem-bergstadtfest
Deftig musikalisch geht es auch diesmal wieder auf dem Historischen Markt zum Bergstadtfest zu. Foto: Wieland Josch

Freiberg. Spielleute, so weiß man, sind fahrendes Volk, nie lange an einem Ort anzutreffen. Und so ist es auch nicht zu verwunderlich, dass der Historische Markt zum Bergstadtfest, der eine feste Größe in jedem Jahr ist, öfter einmal seinen Standort wechselt. Mal traf man ihn an der Petrikirche an, dann auf dem Untermarkt, an der Stadtmauer oder an der Geschwister-Scholl-Straße.

Zum 32. Bergstadtfest schlagen die Mägde und Ritter ihre Zelte in der Erbischen Straße und in der Hornstraße auf, was sie wieder näher an das farbenfrohe Treiben der Altstadt heranholt und somit auch das von ihnen Dargebotene populärer präsentieren dürfte. Und so darf ein jeder sich freuen auf allerlei Musik, Kunststücke und Späße, dargebracht von echten Könnern ihres Fachs.

Lieder vom Suff und der Liebe

Von Freitag bis Sonntag sind sie zu erleben, etwa der Gaukler Meister Kerze oder Orlando von Godenhaven, der sich auch aufs Magische versteht. Die Gruppe "Pampatut" lässt es gleich ganz deftig werden, wenn sie Lieder singt über die Liebe und den Suff, zwei Dinge, die manchmal eine unheilige Allianz eingehen. "Musica Brachialis" tragen schon im Namen eine gewisse Charakterisierung ihrer Musik, doch ging es schon zu Zeiten der Ritter nicht immer nur um Minnesang.

Was es sonst noch so zu entdecken gibt:

Um die Bühne herum sind zahlreiche Stände von Händlern aufgebaut, welche Speis und Trank feilbieten, aber auch so manch schöne Preziose, die man erwerben kann.

Ganz neu mit dabei ist diesmal der Baumeister Sven von Brandenburg, der vor allem Kinder mit Wasserspielen erheitern wird, und eine Münzpräge, welche diesen Teil der Freiberger Geschichte wieder aufleben lässt.

Es wird wieder allerhand geboten und der Besucher kann sich für ein paar Augenblicke ein wenig in die längst vergangene Zeit des Mittelalters versetzt fühlen.