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Hitze: Gieß-Touren in der Region sollen Trockenschäden verhindern

Niederschlagsarmut Vor allem junge Bäume stehen im Fokus

Region. 

Region. Die hohen Temperaturen sowie die Niederschlagsarmut der vergangenen Tage haben nicht nur den Menschen, sondern auch den Pflanzen Stress bereitet. Um Trockenschäden an Bäumen und Einpflanzungen möglichst zu verhindern, sind die Bauhofmitarbeiter der Region regelmäßig unterwegs, um die Gewächse mit Wasser zu versorgen.

Bauhofmitarbeiter bei hochsommerlichen Temperaturen täglich aktiv

Dabei stehen in Flöha insbesondere die neu gepflanzten Bäume, wie zum Beispiel auf der Augustusburger Straße in der Nähe der Grundschule im Fokus. In der Stadt Oederan sind die Bauhofmitarbeiter bei hochsommerlichen Temperaturen täglich aktiv, um im öffentlichen Bereich die Blumeninseln zu gießen. "Die jungen Bäume versuchen wir einmal pro Woche zu wässern. Dafür kommt ein Fahrzeug zum Einsatz, in der Regel benötigen wir für einen Durchgang rund 3 Kubikmeter Wasser", sagt Bauhofchef Steffen Kempe.

Regelmäßige Gieß-Touren mit dem Multicar

Das Wasser entnehmen die Mitarbeiter aus einem Tiefbrunnen, der sich auf dem Gelände des Bauhofes der Stadt befindet. Auch in der Gemeinde Niederwiesa sind die Gieß-Touren derzeit fester Bestandteil des Arbeitsplans. "Wir sind regelmäßig einmal die Woche in Niederwiesa und den Ortsteilen Braunsdorf und Lichtenwalde unterwegs, um insbesondere Jungbäume und Neupflanzungen mit Wasser zur versorgen", erklärt der Niederwiesaer Bauhofleiter Sven Schönert. Dabei benutzen die Kollegen einen Multicar, auf dessen Ladefläche ein mobiler Wasserbehälter montiert ist. Dieser ist zugleich mit einer Pumpe versehen.

In dieser Woche war Mitarbeiter Andreas Löser auch damit beschäftigt, die neuen Bäume auf dem Gelände des Walter-Reichert -Stadions zu wässern. Die zehn Rot-Eschen wurden im November 2021 gepflanzt. Möglich wurde diese Aktion damals , weil die Sparkassenstiftung der Sparkasse Mittelsachsen dieses Vorhaben mit 2.800 Euro unterstützte.

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