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Hitze trübt Volksfest

Bergfest Klaus Illgen feierte beim Fest Geburtstag

Hohenstein-Ernstthal. 

Ein Schaustellerleben ist nicht immer leicht. Das weiß vor allem Klaus Illgen, Chef des Mittelsächsischen Schaustellerverbandes (MSV). Er und seine Mitstreiter sorgten zusammen mit der Stadtverwaltung Hohenstein-Ernstthal und verschiedenen Vereinen dafür, dass es beim 43. Bergfest auf dem Pfaffenberg nicht langweilig wurde.

Doch das Wetter war für die Schausteller schwierig. "Bei der Hitze haben die Leute keine richtige Lust auf Volksfeste. Da waren die Freibäder die klaren Gewinner", weiß Klaus Illgen aus Erfahrung. Mit Ausnahme des Mittwochs, als beim Familientag die Massen auf den Berg strömten, war das Bergfest daher lediglich in den Abendstunden gut besucht. Aufgrund der großen Trockenheit und der damit verbunden Waldbrandgefahr musste das große Abschlussfeuerwerk ausfallen. Die Gäste, die beim Fest waren, haben sich aber laut Illgen durchaus den einen oder anderen Spaß gegönnt und für Einnahmen bei den Schaustellern gesorgt. Deshalb sei die Bilanz in Ordnung.

Bereits am Montag machten sich die Fahrgeschäfte und Buden wieder auf den Weg unter anderem in Richtung Stollberg oder zur Grünaer Kirmes, wo als nächstes gefeiert wird. "Beim Stadtfest in Chemnitz treffen sich dann die meisten wieder", weiß MSV-Chef Illgen, der auf dem Hohenstein-Ernstthaler Bergfest seinen 68. Geburtstag feiert. Einen Ruhestand gibt es für ihn aber noch nicht. Der sei bei Schaustellern ohnehin schwierig und auch recht selten, schätzt Klaus Illgen ein. Denn in den Familienbetrieben gibt es Aufgaben für alle Generationen.



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