Hochschule zeigt sich innovativ

FORSCHUNG Drittmittelaufkommen stieg zuletzt deutlich

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Hochschule Mittweida, Carl-Georg-Weitzel-Bau. Foto: Rico Ulbricht/Hochschule Mittweida

Mittweida. Die Forschungsarbeit an Hochschulen und Universitäten lebt zum großen Teil vom Drittmittelaufkommen. Dieses ist der Anteil an der Finanzierung, der nicht vom zuständigen Wissenschaftsministeriums eines Landes zugeteilt wird. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler müssen im Wettbewerb mit anderen Forschungseinrichtungen durch ihre innovativen Projektideen solche Gelder bei Unternehmen oder anderen Institutionen einwerben. Mit 12,8 Millionen Euro erzielte die Hochschule Mittweida vergangenes Jahr einen Drittmittel-Rekord der über dem Bundesdurchschnitt für Fachhochschulen liegt.

"Das ist so viel wie nie zuvor", freut sich Uwe Mahn, Prorektor Forschung der Hochschule Mittweida, und ergänzt: "Damit konnten wir in allen unseren Forschungsschwerpunkten aktuelle Themen bearbeiten und Innovationen entwickeln". Ein beispielhaftes Forschungsvorhaben für die Hochschule ist die Lasertechnologien am Laserinstitut. Sie ist über die Grenzen von Mittweida anerkannt und erzielt auch für die Wirtschaft interessante Ergebnisse. Aber auch abseits von technischen Innovationen findet Forschung in Mittweida statt. So wird im Projekt InnoLAWI an der Fakultät Soziale Arbeit untersucht, wie Landwirtschaft für Menschen mit Behinderung eine Alternative zur Behindertenwerkstatt sein kann.

Bei ihren Drittmitteln profitiert die Hochschule auch von Europa. Aus dem EU-Strukturfonds (ESF) und anderen EU-Programmen konnten 3,4 Millionen Euro eingeworben werden.