Hochsprung-Talent besucht alte Schule

Leichtathletik Tim Schenker übergibt Schuhe an das Museum

Glauchau. 

Die Mädchen und Jungen des Georgius-Agricola-Gymnasiums haben sich in dieser Woche bei den Hochsprung-Schulmeisterschaften über prominenten Besuch gefreut: Tim Schenker, der früher in der Bildungseinrichtung die Schulbank gedrückt hat und nun als Hochspringer erfolgreich ist, schaute beim Wettkampf vorbei. Er plauderte über seine Karriere und brachte ein paar (signierte) Sportschuhe für das Schulmuseum mit.

Bei den Deutschen Meisterschaften hat er schon zweimal eine Höhe von 2,15 Metern übersprungen. Das reichte in diesem Jahr in Nürnberg zum siebenten Platz und 2013 in Ulm zum vierten Rang. "Wichtig war, dass ich meine Leistungen über einen langen Zeitraum auf einem hohen Niveau bestätigen konnte. Nun geht es um die Verbesserung. Dabei bedeutet jeder Zentimeter, den es höher geht, ein harter Kampf", sagt Tim Schenker, der in seiner Sportart als Spät- und Quereinsteiger gilt. Der Glauchauer wechselte erst im Alter von 15 Jahren auf das Sportgymnasium und zum LAC Chemnitz. Seitdem wird professionell trainiert und konnte er seine Höhe um 30 Zentimeter verbessern. Im Hochsprung gibt es zwei unterschiedliche Techniken. Beim Speed-Flop profitiert der Sportler von der Geschwindigkeit beim Anlauf. Dagegen kommt es beim Power-Flop vor allem auf die Sprungkraft an. "Die Wahrheit liegt bei mir vielleicht auch irgendwo in der Mitte", sagt Tim Schenker.