Hochwasserschäden beseitigt

Kegeln Nach siebenmonatiger Pause ist Wolkenburger Bahn wieder offen

Ralf Küttner vom Sportverein Wolkenburg-Kaufungen kann sich noch gut an das Juni-Hochwasser, das an die 1,20 Meter hoch in die Anlage der Kegler floss, erinnern: "Es war ein Schock, als wir das sahen. Nachdem das Wasser weg war, zeigte sich dann das ganze Ausmaß der Katastrophe".

Seit Oktober 2013 packten etliche freiwillige Helfer des Vereins an und sorgten dafür, dass die beiden Bahnen, die täglich von einigen der insgesamt 43 Kegler des Vereins genutzt werden, wieder spielfähig sind. Der Fußboden wurde erneuert, die Wände frisch gestrichen, Sitzbänke neu gepolstert sowie sauberer Nadelfilz verlegt. "Seit vier Monaten haben viele Helfer jedes private Wochenende in die Kegelbahn investiert", sagt Ralf Küttner. Das ursprüngliche Ziel, zu Weihnachten wieder die Kugeln rollen zu lassen, wurde allerdings verfehlt. Umso glücklicher seien die Mitglieder am Donnerstag gewesen, als die Bahn nach siebenmonatiger Pause endlich wieder eröffnete.

Mithilfe von Spenden aus der Stadtverwaltung Limbach-Oberfrohna, die der Vermieter der Anlage ist, Erlösen aus dem Muldenfest "Wolkenburg ganz bunt" sowie durch die Unterstützung des Vereins Arche Nova konnten die Kegler ihre Anlage wieder auf Vordermann bringen. Die Kegelbahn im Ort sei eine Institution. Weil sie allerdings nur zum Freizeitsport und nicht für Wettkämpfe genutzt werde, erhielten die Mitglieder nach dem Hochwasser keine direkte Förderung und waren auf Spenden angewiesen. "Wir möchten uns herzlich bei allen Helfern bedanken und auch alle anderen, die keine Mitglieder bei uns sind, einladen, unsere neue Bahn einmal auszuprobieren", sagte Ute Zeißig die Vorsitzende des Sportvereins Wolkenburg-Kaufungen.