Hochwasserschutz-Arbeiten beendet

Brückenweihe Dreifacher Brückenschlag über die Bobritzsch

Sie ist eine von drei nagelneuen Brücken, welche von einem Ufer zum anderen des Flüsschens Bobritzsch reichen. Das Gewässer, welches derzeit so friedlich und gemütlich in seinem Bett vor sich hin murmelt, zeigte in der Vergangenheit schon so manches Mal sein gefährliches Gesicht. Beim Hochwasser 2002 ebenso wie bei dem im Jahr 2013, als gleich zweimal hintereinander Land unter in der Gemeinde herrschte.

Die Brücke, welche stellvertretende für alle am vergangenen Freitag ihre "Weihe" erhielt, verbindet die Hauptstraße mit der Schmiedegasse im Ortsteil Niederbobritzsch, und mit dem offiziellen Akt wurde gleichsam der Abschluss der Hochwasserschutzmaßnahmen in diesem Bereich begangen. An der Stützmauer nahe dem Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr sind noch ein paar Handgriffe zu tun, doch dann zeigt man sich auf, hoffentlich nicht eintretende, künftig mögliche Katastrophen gut vorbereitet. "Die Brücke, welche hier bisher stand, ein paar Meter weiter, hat zwar das erste Hochwasser gerade so überstanden, aber das zweite endgültig nicht mehr", sagt Bürgermeister Volker Haupt. "Die alte war eine Stahlträgerkonstruktion, die neue ist nun aus Stein." Noch dazu mit 4,5 Metern um einiges breiter als ihre Vorgängerin. Ihre Länge beträgt 13 Meter. Die Baumaßnahmen wurden zu 100 Prozent gefördert. "Bewusst wurde den Ausführenden für ihre Arbeit viel Zeit gegeben", so Haupt.

Zur Brückenweihe sind viele Anwohner gekommen. Nicht alle waren während der Bauzeit immer ganz glücklich mit den Einschränkungen und dem Lärm. Jetzt aber zeigen sie sich zufrieden mit dem Ergebnis. Nicht nur die Brücke wurde gebaut, sondern in das Flussbett zusätzlich große Steine eingelassen, welche bei Niedrigwasser ein Versickern verhindern und bei Hochwasser dennoch Platz bieten.